Kranken­haus­seel­sorge & Ehren­amt­licher Besuchsdienst

Wir sind für Sie da!

Sie liegen im Krankenhaus – unsere Klinik­seel­sorge ist gerne jederzeit für Sie da

Vielleicht tut es Ihnen gut, wenn jemand in diesen Tagen hier im Krankenhaus für Sie Zeit hat? Als Seelsor­ge­rinnen und Seelsorger kommen wir gerne zu Ihnen und auch zu Ihren Angehö­rigen, um dem Raum zu geben, was Sie bewegt. Die Zeit der Krankheit ist oft Anlass, über manches nachzu­denken und vielleicht auch aus einer anderen Sicht zu sehen und neue Wege zu suchen.
Gespräche mit uns unter­liegen natürlich der Verschwie­genheit. Wir besuchen regel­mäßig alle Stationen, aber leider können wir nie alle erreichen. Deshalb möchten wir Sie ermutigen, nach uns zu fragen. Sie erreichen uns über die Kranken- und Gesund­heits­pfleger Ihrer Station oder über die Pforte und Telefon­zen­trale des Kranken­hauses unter der Rufnummer: 06181 / 272–0.

Eine gemeinsame Homepage der Katho­li­schen Klinik­seel­sorge der beiden Hanauer Kranken­häuser finden Sie hier.

Unser Angebot für Sie:

Alle unsere Gottes­dienste finden in unserer Kranken­haus­ka­pelle statt und werden in die Patien­ten­zimmer über die TV-Bildschirme auf Kanal 1 übertragen.

Allen inter­es­sierten Besuchern stehen unsere Gottes­dienste ebenfalls gerne offen.

Gottes­dienste in der Kapelle

Die aktuelle wöchent­liche Gottes­dienst­ordnung liegt sowohl auf den Stationen als auch am Empfang des Kranken­hauses aus und kann telefo­nisch unter 0 61 81 / 272 – 0 erfragt werden.

Evange­lische Gottes­dienste werden in der Regel jeden 2.+ 4. Sonntag im Monat um 9.00 Uhr gefeiert.

Für unsere Auszu­bil­denden in der Gesund­heits- und Kranken­pflege bieten wir zu Beginn der Ausbildung einen Einfüh­rungs­got­tes­dienst sowie zum Ende der Ausbildung einen Examens­got­tes­dienst an.

Gottes­dienst anlässlich des Gedenk­tages unseres Heiligen Vinzenz von Paul an jedem 27. September.

Gottes­dienst anlässlich des Gedenk­tages unserer Heiligen Louise de Marillac an jedem 9. Mai.

Spezielle Gottes­dienste zu den Feier­tagen finden Sie unter Veran­stal­tungen.

Heilige Kommunion: Wenn Sie es wünschen, wird die Heilige Kommunion nach dem Gottes­dienst oder zu einer anderen gewünschten Zeit an Ihr Krankenbett gebracht.

Die Kranken­salbung ist das besondere Zeichen der Nähe und Stärkung durch Gott in der Krankheit. Die Kranken­salbung findet einmal im Monat in der Kapelle statt. Sie werden vorher direkt von uns gefragt, ob Sie daran teilnehmen möchten. Wenn Sie es wünschen, können Sie dieses Sakrament auch jederzeit in Ihrem Zimmer empfangen.

Das gleiche gilt für das Sakrament der Buße (Beicht­ge­spräch).

Das Abendmahl wird nach dem Gottes­dienst in der Kapelle angeboten oder zu einer anderen gewünschten Zeit in ihrem Kranken­zimmer gefeiert.

Infor­ma­tionen über unsere Kranken­haus­ka­pelle erhalten Sie hier.

Wir bieten in unserem Abschiedsraum die Verab­schiedung von Verstor­benen (Aussegnung) an. Gebet zur Aussegnung.

Beerdigung der früh- und fehlge­bo­renen Kinder am Kinder­grabmal der Stadt Hanau: Jeweils am ersten Mittwoch im Quartal um 15.00 Uhr auf dem Haupt­friedhof Hanau im Rahmen einer gemein­samen litur­gi­schen Feier. Link: Kinder­grabmal.

Unsere Geschichte

Hier können Sie sich über die Geschichte der St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau gGmbH, der Schule für Pflege­berufe sowie über unsere Namens­pa­trone, die hl. Louise de Marillac und den hl. Vinzenz von Paul informieren.

Die Geschichte beginnt mit der Gründung des Ordens, führt über den Kriegs­aus­bruch, bis hin zum Wieder­aufbau und infor­miert über die immer fortschrei­tende Erwei­terung und Moder­ni­sierung des Hauses.

Auf Wunsch der Katho­li­schen Kirchen­ge­meinde Hanau kamen die ersten drei Schwestern, Sr. Mecht­hildis, Sr. Maria Theresia und Sr. Georgia am 24. Oktober 1882 nach Hanau, um ambulante Kranken­pflege auszuüben. Ihr Dienst wurde nicht nur von den katho­li­schen Bürgern Hanaus in Anspruch genommen, sondern gleicher­maßen von der gesamten Hanauer Bevöl­kerung. In der Franzö­si­schen Allee Nr. 13 fanden sie ihren Wohnsitz.

Die Arbeit wuchs in kurzer Zeit so an, dass die Zahl der Schwestern verdoppelt werden musste. Da es in Hanau viele Familien gab, in denen beide Eltern­teile arbeiten mussten, gründete die Schwes­tern­ge­mein­schaft im Januar 1883 eine Kinder­be­wahr­an­stalt. Hier wurden die Kinder während der Abwesenheit der Eltern betreut und erhielten Essen. Die Schwestern setzten sich unermüdlich für die Menschen in Hanau ein.

Bald erkannten die Schwestern, dass sie den Kranken, insbe­sondere in der armen Bevöl­kerung, wegen ihrer vielfach sehr ärmlichen Wohnungen und mangel­hafter hygie­ni­scher Voraus­set­zungen nur das Nötigste an Pflege bieten konnten und eine wirksame Pflege deshalb nicht möglich war. So entstand der Wunsch nach einem eigenen Krankenhaus. In Hanau gab es zu diesem Zeitpunkt nur ein kleines, städti­sches Bürger­hos­pital und das alte Landkran­kenhaus, welches damals der Armen- und Kranken­pflege diente.

Nach langer Suche erwarb das Mutterhaus in Fulda das Anwesen des Bürgers Wiedersum, den damaligen Bleich­garten mit Wohnhaus. Am 11. Juni 1887 begannen unter der Leitung von Oberin Sr. Theresia Köhler die beiden Schwestern Maria Theresia und Stefanie mit der Aufnahme und Pflege der ersten Kranken im St. Vinzenz-Krankenhaus.

Nichts war für ein Krankenhaus vorbe­reitet. Auf finan­zielle Mittel konnten die Schwestern nicht zurück­greifen. Das Haus war schnell voll belegt und die Schwestern mussten für den Unterhalt Bleichar­beiten ausführen, da die meisten Patienten arm und mittellos waren, doch die Freude über das eigene Haus überwog die großen Opfer.

Schnell war das Haus gefüllt, doch da dieses Gebäude nicht für ein Krankenhaus ausge­stattet war, drohte die Gesund­heits­po­lizei mit der Schließung des Hauses und verbot die weitere Aufnahme von Kranken. Obwohl es der Gemein­schaft schwer fiel, entschloss sich das Mutterhaus, Umbau­maß­nahmen vorzu­nehmen, so dass das Haus weiter bestehen konnte.

In dieser schweren Zeit wurde es den Schwestern gestattet, eine Hauska­pelle einzu­richten, die am 14. Juni 1890 einge­weiht wurde. Trotz des Umbaus konnte das Haus den Ansprüchen der Kranken­haus­ver­sorgung kaum genügen. Der Zuspruch der Kranken war zu groß und so konnten aufgrund der beengten Verhält­nisse nicht alle berück­sichtigt werden. Der Wunsch nach einem Neubau drängte sich immer mehr auf. Leider standen die Mittel hierfür nicht zur Verfügung.

 

Im Frühjahr 1891 wurde Sr. Maria Theresia Köhler zur General­oberin gewählt und befür­wortete den Kranken­haus­neubau, da sie die Dring­lichkeit eines Neubaus selbst miterlebt hatte. Noch 1891 wurde mit den Bauar­beiten begonnen.

Am 16. August 1893 wurde der sog. Gartenbau feierlich einge­weiht. Er umfasste 60 Betten und erfüllte alle Anfor­de­rungen an ein modernes Krankenhaus. An der Gestaltung maßgeblich beteiligt war Sanitätsrat Dr. Noll. Im Laufe der Zeit war es den Schwestern möglich, das Anwesen Frank­furter Straße 33 mit Wohnhaus käuflich zu erwerben. Dies gab die Möglichkeit, das Krankenhaus zu erweitern.

1905 wurde mit dem Bau des nördlichen Flügels direkt am Stadt­graben begonnen. Das Haus hieß von Anfang an St. Vincenz-Krankenhaus (damals noch mit c). Zunächst wurden der Nord- und Südflügel mit Kapelle fertig gestellt und nach Abbruch des alten Hauses des Bürgers Wiedersum der sogenannte Mittelbau errichtet.

1906 konnten die neuen Gebäude einge­weiht und in Betrieb genommen werden. Das St. Vinzenz-Krankenhaus umfasste nun insgesamt 150 Kranken­betten und verfügte über Opera­ti­onssäle, Isolier­zimmer, Röntgen­räume, Baderaum, Tages­räume, Veranden, Zimmer für Ortho­pädie, eine Küche mit Vorratsraum und Wasch­küche sowie für die Ordens­schwestern ein Refek­torium und Schlafräume.

Doch schon bald genügten auch diese Räume nicht mehr, um die wachsenden Patien­ten­ströme aufzu­nehmen. So wurde ein weiterer Neubau geplant.

Die Bauplanung wurde jedoch durch den 1. Weltkrieg 1914 gestoppt. In der Kriegszeit stellte das Krankenhaus 120 Betten für verwundete Soldaten zur Verfügung. Um die Versorgung der Bevöl­kerung sicher­zu­stellen, wurden weitere Räume und Häuser auf dem Grund­stück hinzu­ge­nommen, zur Versorgung der Kranken genutzt und somit eine Bettenzahl von 280 erreicht.

Nach dem Krieg stieg die Nachfrage weiter an und die vor dem Krieg geplante Erwei­terung des Kranken­hauses wurden weiter voran­ge­trieben. Dann wirkte sich die Inflation so unheilvoll aus, dass im Winter 1923 das Krankenhaus wegen Geldmangel geschlossen werden musste. Dieser Rückschlag dauerte aber nicht lange und nach Stabi­li­sierung der Währung konnte das Krankenhaus wieder Patienten aufnehmen, die sich in gewohnter Weise in die Obhut der Schwestern begaben. Das Haus war erheblich überbelegt und so entschloss man sich, den geplanten Neubau zu errichten.

Der 1927 durch die Archi­tekten Deines und Chlormann entstandene Neubau entlang des Stadt­grabens erhielt neben zwei modernen Opera­ti­ons­sälen ein Entbin­dungs­zimmer und eine Röntgen­ab­teilung mit Bestrah­lungs­zimmer. Es sollten ebenfalls für Schwerst­kranke und Sterbende, die bis dahin in Sälen unter­ge­bracht waren, kleinere, zweck­mäßige Einzel­zimmer geschaffen werden. Die Einzel­zimmer hatten alle große, geschlossene Veranden. Zusätzlich hatten alle Zimmer elektrische Beleuchtung, fließend kaltes und warmes Wasser sowie Fernsprechanschluss.

Nach Fertig­stellung des sogenannten Privatbaus am Stadt­graben an der Nussallee wurde mit dem Bau des Isolier­hauses begonnen, das 1935 bezogen werden konnte. Das Krankenhaus verfügte nun über Platz für 380 Patienten. Als Fachab­tei­lungen gab es eine Abteilung für innere Krank­heiten, eine Abteilung für Chirurgie, eine frauenärztliche/geburtshilfliche Abteilung sowie Fachärzte für Augen­er­kran­kungen, Hals-Nasen-Ohren-Erkran­kungen sowie ein modernes Labor.

Der sogenannte Sternbau des Bankiers Stern konnte 1936 käuflich erworben werden, diente in den oberen Räumen den Schwestern und bot gleich­zeitig Wohnraum für Angestellte. Im gleichen Jahr wurde das Ärztehaus fertig gestellt. Auch die Kranken­pfle­ge­schule mit durch­schnittlich 25 Schüle­rinnen fand ihre Räume im sogenannten Ärztehaus.

Das Wachsen des St. Vinzenz-Kranken­hauses wurde durch die Entfaltung der Macht von Adolf Hitler geprägt. Die Weiter­ent­wicklung des Kranken­hauses wurde durch diese Tatsache gehemmt. In manchen Kranken­häusern durften die Ordens­schwestern nur noch aus Mangel von „braunen Schwestern“ wirken, um die Lücke in der Kranken­ver­sorgung zu schließen.

In den ersten Kriegs­jahren des 2. Weltkrieges wurde Hanau nur selten von Flieger­staffeln heimge­sucht. Dies änderte sich im Dezember 1944. Flieger­alarm überschattete das Weihnachtsfest und den Jahres­wechsel. Beim Großan­griff am 06. Januar 1945 wurde durch eine Luftmine ein Teil des Kranken­hauses zerstört. Dies betraf vor allem die Kapelle, den chirur­gi­schen Bau und große Teile der umlie­genden Gebäude.

Menschen sind wie durch ein Wunder durch diesen Angriff nicht zu Schaden gekommen. Die Versorgung der Patienten wurde in den nicht zerstörten Teilen des Kranken­hauses weitergeführt.

Nach dem weiteren Großan­griff am 19. März 1945 blieben nur der Isolierbau sowie ein Teil des Privatbaus von den Bomben­ein­schlägen verschont. Der Rest des Kranken­hauses war stark zerstört, ebenso wie der Großteil der Stadt Hanau. Ab hier war eine Kranken­be­treuung nicht mehr möglich. Das einzige übrig gebliebene Haus war das Isolierhaus.

Die Weißen Väter vom Kloster Großkrot­zenburg erkannten die Not und ermög­lichten als Übergang die weitere Versorgung im Kloster. Dort konnten 220 Patienten unter­ge­bracht werden.

Neben der Betreuung der Kranken im Kloster wurden die Trümmer des Kranken­hauses von den Schwestern beseitigt und der wenig beschä­digte Isolierbau konnte im Juni 1945 schon wieder 60 Patienten aufnehmen. Ab August war es möglich, die zu diesem Zeitpunkt einzige Röntgen­ab­teilung in Stadt- und Landkreis mit den aus den Trümmern gebor­genen und wieder instand gesetzten Geräten zu betreiben.

Die dringende Anfor­derung des Gesund­heits­amtes, eine Tuber­kulose-Station einzu­richten, wurde mit der Aufsto­ckung des Ärzte­hauses erfüllt. 1947 konnten dort 20 Patienten aufge­nommen werden. Der wenig zerstörte Privatbau wurde 1949 wieder herge­stellt. Im Dezember 1949 konnte ein Großteil der Patienten zurück in das Krankenhaus gebracht werden, das nun 160 Patienten aufnehmen konnte.

Neben der Betreuung der Kranken im Kloster wurden die Trümmer des Kranken­hauses von den Schwestern beseitigt und der wenig beschä­digte Isolierbau konnte im Juni 1945 schon wieder 60 Patienten aufnehmen. Ab August war es möglich, die zu diesem Zeitpunkt einzige Röntgen­ab­teilung in Stadt- und Landkreis mit den aus den Trümmern gebor­genen und wieder instand gesetzten Geräten zu betreiben.

Die dringende Anfor­derung des Gesund­heits­amtes, eine Tuber­kulose-Station einzu­richten, wurde mit der Aufsto­ckung des Ärzte­hauses erfüllt. 1947 konnten dort 20 Patienten aufge­nommen werden. Der wenig zerstörte Privatbau wurde 1949 wieder herge­stellt. Im Dezember 1949 konnte ein Großteil der Patienten zurück in das Krankenhaus gebracht werden, das nun 160 Patienten aufnehmen konnte.

Im März 1949 begann der Aufbau der Medizi­ni­schen Klinik. Im März 1950 konnten die noch in Großkrot­zenburg gepflegten Patienten übernommen werden. Da die Betten bald nicht mehr ausreichten, entstand 1953 der Zwischenbau an der Nussallee und 1956 der Erwei­te­rungsbau der Chirurgie. 1957 wurde die Kranken­pfle­ge­schule am St. Vinzenz-Krankenhaus wieder eröffnet. Das Krankenhaus war damit wieder vollständig aufgebaut.

1961 konnte die neue Kapelle feierlich einge­weiht werden. Einen würdigen Platz fand die Pieta, die von einer Bürgerfa­milie gestiftet wurde und die aus den Trümmern des Krieges unver­sehrt geborgen werden konnte.

Die Pietà wurde 1925 vom Stein­heimer Bildhauer Peter Georg Busch geschaffen.

Im Erdge­schoss des Kapel­lenbaus wurden ein großes Labor sowie Gymnas­tik­räume und Räume für die Physi­ka­lische Therapie einge­richtet. Die Kranken­pfle­ge­schule bezog dort ebenfalls ihre hell und modern ausge­stat­teten Räume.

1964 begannen die Bauar­beiten an der Stern­straße und Frank­furter Straße für das große Perso­nal­wohnheim. Es wurde 1966 fertig gestellt und mit 84 Zimmern nebst Aufent­halts­räumen für die Mitar­beiter ausgestattet.

1974 entstanden auf dem Dachgarten des sogenannten Privatbaus eine moderne Cafeteria mit Klima­anlage nebst Konfe­renz­räumen sowie das neue Refek­torium der Ordens­schwestern. Im gleichen Zeitraum wurde die Küche des Hauses auf den neuesten techni­schen Stand gebracht, wo nun über Fließband für jeden einzelnen Patienten das Essen auf Tabletts portio­niert wurde. Ebenso wurde ein neues Pfört­nerhaus an der Nussallee errichtet, das mit neu instal­lierter Anlage auch als Telefon­zen­trale diente.

Um auch in der medizi­ni­schen Versorgung der Patienten eine Moder­ni­sierung zu erreichen, wurde 1982 der Funkti­onsbau fertig gestellt mit modernen 1- und 2‑Bett-Zimmern mit Nasszellen. Ebenfalls wurde ein inten­siv­me­di­zi­ni­scher Bereich für chirur­gische Patienten, ein neues, modernes Labor im Erdge­schoss, eine zentrale Opera­ti­ons­ab­teilung mit modernen Opera­ti­ons­sälen und einem Aufwachraum geschaffen. Im Erdge­schoss konnten neben einer neuen Röntgen­ab­teilung moderne Diagnos­tik­räume für endosko­pische Diagnostik und Ultra­schall-Unter­su­chungen bezogen werden.

Um Platz für den neuen, hellen Eingangs­be­reich zu schaffen, wurde im Frühjahr 1984 der Isolierbau nieder­gelegt. Dieser neu geschaffene Bereich umfasste neben der Eingangs­halle auch Räume für die Patien­ten­auf­nahme und eine neue Halle für die Liegend­kran­ken­an­fahrt mit Platz für drei Rettungs­fahr­zeuge sowie eine Tiefgarage.

1999 wurde der zweite Bauab­schnitt des Neubaus vollendet und eine inter­dis­zi­plinäre Inten­siv­station mit 10 Betten, eine Innere Notauf­nahme sowie weitere moderne 1‑Bett-Zimmer mit Nasszellen geschaffen.

Im Jahre 2005 wurde das St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau eine selbst­ständige, gemein­nützige GmbH. Mit Spaten­stich am 11. Dezember 2007 konnte mit dem Neubau des Nord-Ost-Flügels begonnen werden, der am 27. September 2009 gesegnet und einge­weiht wurde. Hierdurch fand die erste große Baumaß­nahme nach der Zerstörung im Krieg zur Verbes­serung der Zimmer­qua­lität für das St. Vinzenz-Krankenhaus statt.

Im 1. Bauab­schnitt, dem Nord-Ost-Flügel, befinden sich 41 moderne Zweibett-Zimmer mit integrierten Nasszellen. Im Unter­ge­schoss befindet sich neben einer Technik-Zentrale auch eine neue Liegend­kran­ken­ein­fahrt. Im Erdge­schoss entstand eine inter­dis­zi­plinäre Notauf­nah­me­station mit Aufnah­me­betten, im 1. Stock wurde die neue inter­dis­zi­plinäre Wahlleis­tungs­station unter­ge­bracht. Im 2. Stock wurde die geria­trische Abteilung unter­ge­bracht werden. Zu den modernen Patien­ten­zimmern befinden sich auch Thera­pie­räume für die geria­tri­schen Patienten auf gleicher Ebene. Im 3. Stock entstanden neue Kreißsäle und die Wöchne­rin­nen­pflege auf einer Etage.

Archi­tek­to­nisch passt sich der Neubau harmo­nisch an das histo­rische Gebäude „Frank­furter Tor“ und an den Altbau an. Innen wurden die Räumlich­keiten mit Farben in Erd- und Natur­tönen sowie mit floralen Motiven gestaltet. Die Farben im Inneren sollen die Kraft der Erde, das Wachsen und Streben nach oben, aber auch das wieder Zurück­kehren in die Erde deutlich machen und gleich­zeitig symbo­li­sieren, dass in einem Krankenhaus alles geschieht – nämlich der Beginn des Lebens, aber auch das Ende des Lebens. Und dazwi­schen auch das, was man für die Menschen, die im Krankenhaus Hilfe suchen, bieten kann: Nämlich Gesundheit und Heilung – nicht nur am Körper, sondern (für unser Haus besonders wichtig) auch für die Seele.

Im 2. Bauab­schnitt wurde zunächst eine neue Küche gebaut, die im März 2016 in Betrieb genommen wurde. Außerdem wurde anstatt des Tablett-System für die Speisen­ver­sorgung der Patienten das „Rollende Buffet“ einge­führt, bei dem jede/r Patient/in sich direkt auf Station an einem Buffet­wagen sein Essen selbst aussuchen kann.

Ab August 2015 wurde der ehemalige Cafeteria-Flügel an der Nussallee abgerissen und an seiner Stelle ein neues, modernes Bettenhaus gebaut, das im März 2017 von den Stationen der Chirurgie, Unfall­chir­urgie und Innere Medizin bezogen wurde. Es enthält modern ausge­stattete 1- und 2‑Bett-Zimmer inklusive Bad sowie spezielle behin­der­ten­ge­rechte Zimmer, die auch für Adipo­sitas-Patienten genutzt werden. In diesem Bauab­schnitt wurde die Einfahrt am Haupt­eingang neu gestaltet und Behin­der­ten­park­plätze sowie die Storchen­lan­de­plätze wieder in der Nähe des Haupt­ein­gangs positio­niert. Auch wurde im Erdge­schoss dieses Gebäudes eine schicke und moderne Cafeteria eingerichtet.

Bei Bezug des Betten­hauses erhielten die Stationen neue Namen, die an unseren Namens­patron sowie die Ordens­hei­ligen erinnern sollen. So heißen die Stationen jetzt Vinzenz A und B (nach dem hl. Vinzenz von Paul), Louise A und B (nach der hl. Louise de Marillac) sowie Marguerite A, B und C (nach der hl. Marguerite Rutan).

Im August 2017 begannen die Vorbe­rei­tungen für den Abriss der restlichen alten Bausub­stanz an der Nussallee (südlicher Bereich) und an der Bleich­straße. Danach begannen die Bauar­beiten für den 2. Bauabschnitt.

Das Jubilä­umsjahr 2017

Im Jubilä­umsjahr 2017, in dem wir „130 Jahre St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau“ feierten, war es sicher eine besondere Fügung, dass sich das Haus neu und modern für die Patienten und für die Versorgung Hanaus zeigen konnte.

Dass dies möglich war und das St. Vinzenz-Krankenhaus in diesem Jahr das Jubiläum feiern konnte, ist dem Engagement und der Kraft und dem Einsatz der Vinzen­ti­nerinnen zu verdanken, die vor 135 ihren vinzen­ti­ni­schen Dienst in Hanau aufge­nommen haben und die bis heute noch ein fester Bestandteil der Hanauer Geschichte und des Lebens in Hanau sind.

Das Jahr 2017 war aber auch das „Jahr der Spiri­tua­lität des hl. Vinzenz von Paul„, unseres Ordens­gründers, welcher 1617 –  400 Jahre zuvor – sein Charisma erhalten hatte. Die geistige und leibliche Armut der Menschen seiner Zeit bewegte den hl. Vinzenz zu handeln. Und so versam­melte er inter­es­sierte Frauen (Dames de la Charite), die helfen wollten, und verfasste für sie ein Reglement. Dies ist der Beginn des carita­tiven Wirkens von Vinzenz von Paul. Vinzenz von Paul wird als Gründer der Caritas und als Genie der Nächs­ten­liebe genannt. Aus diesem Ursprung ist eine große vinzen­ti­nische Gemein­schaft gewachsen, die auch heute noch in 150 Ländern auf der ganzen Welt vertreten ist und im vinzen­ti­ni­schen Sinne ihren Dienst tut. Ein Zeichen dafür, dass der vinzen­ti­nische Geist und die Spiri­tua­lität auch im Heute zu erfahren sind und weiter leben.

Durch die Initiative von Chefarzt Dr. Röper wird 1925 am St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau eine Ausbil­dungs­stätte für Kranken­pflege mit 60 Ausbil­dungs­plätzen ins Leben gerufen.

Die Kranken­pfle­ge­schule befindet sich in Träger­schaft des Ordens der Barmher­zigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul, Fulda, und ist staatlich anerkannt. Die Lehrin­halte entsprechen der Ausbil­dungs­ver­ordnung für die Berufe der Kranken­schwestern und Kranken­pfleger. Diese werden in ihrer Ausbildung befähigt, kranke Menschen ganzheitlich und fachkom­petent zu betreuen und zu pflegen. Der Fachun­ter­richt erfolgt durch ärztliche Mitar­beiter des Kranken­hauses. Die Schul­leitung obliegt neben Chefarzt Dr. Röper den Vinzentinerinnen.

Neben der dreijäh­rigen Ausbildung zur Kranken­schwester und zum Kranken­pfleger werden zusätzlich jährlich 15 Ausbil­dungs­plätze zur Kranken­pfle­ge­hel­fe­rinnen und –helfer mit einjäh­riger Ausbildung zur Verfügung gestellt.

Durch die Zerstörung von weiten Teilen des Kranken­hauses im 2. Weltkrieg konnte die Lehran­stalt in den Jahren 1945 bis 1957 ihre Ausbil­dungs­funktion nicht fortsetzen.

Ab 1961 standen der Kranken­pfle­ge­schule neue, funktio­nelle Unter­richts- und Bespre­chungs­räume im Erwei­te­rungsbau unter der Kranken­haus­ka­pelle zur Verfügung.

Nachdem das histo­rische Stadt­ein­gangstor „Frank­furter Tor“, gleich neben dem St. Vinzenz-Krankenhaus, 1982 von der Stadt Hanau an das Haus der Barmher­zigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul, Fulda, in Erbpacht übergeben worden war, wurde dieses mit Hilfe der Denkmal­schutz­be­hörde der Stadt Hanau und aus den Landes­mitteln von dem Archi­tekten Rudolf Stöhr, Frankfurt/Main, der auch die Erwei­terung des St. Vinzenz-Kranken­hauses durch­führte, saniert.

Im Zuge der kompletten Sanierung des ehema­ligen Perso­nal­wohn­heims an der Sternstraße/Ecke Am Frank­furter Tor bezieht 2011 die Kranken­pfle­ge­schule den 4. Stock des nun so genannten „Sternbaus“. Die Kranken­pfle­ge­schule heißt fortan Schule für Pflegeberufe.

Der Eingang ist über die Stern­straße erreichbar.

Durch die Initiative von Chefarzt Dr. Röper wird 1925 am St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau eine Ausbil­dungs­stätte für Kranken­pflege mit 60 Ausbil­dungs­plätzen ins Leben gerufen.

Die Kranken­pfle­ge­schule befindet sich in Träger­schaft des Ordens der Barmher­zigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul, Fulda, und ist staatlich anerkannt. Die Lehrin­halte entsprechen der Ausbil­dungs­ver­ordnung für die Berufe der Kranken­schwestern und Kranken­pfleger. Diese werden in ihrer Ausbildung befähigt, kranke Menschen ganzheitlich und fachkom­petent zu betreuen und zu pflegen. Der Fachun­ter­richt erfolgt durch ärztliche Mitar­beiter des Kranken­hauses. Die Schul­leitung obliegt neben Chefarzt Dr. Röper den Vinzentinerinnen.

Neben der dreijäh­rigen Ausbildung zur Kranken­schwester und zum Kranken­pfleger werden zusätzlich jährlich 15 Ausbil­dungs­plätze zur Kranken­pfle­ge­hel­fe­rinnen und –helfer mit einjäh­riger Ausbildung zur Verfügung gestellt.

Durch die Zerstörung von weiten Teilen des Kranken­hauses im 2. Weltkrieg konnte die Lehran­stalt in den Jahren 1945 bis 1957 ihre Ausbil­dungs­funktion nicht fortsetzen.

Ab 1961 standen der Kranken­pfle­ge­schule neue, funktio­nelle Unter­richts- und Bespre­chungs­räume im Erwei­te­rungsbau unter der Kranken­haus­ka­pelle zur Verfügung.

Nachdem das histo­rische Stadt­ein­gangstor „Frank­furter Tor“, gleich neben dem St. Vinzenz-Krankenhaus, 1982 von der Stadt Hanau an das Haus der Barmher­zigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul, Fulda, in Erbpacht übergeben worden war, wurde dieses mit Hilfe der Denkmal­schutz­be­hörde der Stadt Hanau und aus den Landes­mitteln von dem Archi­tekten Rudolf Stöhr, Frankfurt/Main, der auch die Erwei­terung des St. Vinzenz-Kranken­hauses durch­führte, saniert.

Im Zuge der kompletten Sanierung des ehema­ligen Perso­nal­wohn­heims an der Sternstraße/Ecke Am Frank­furter Tor bezieht 2011 die Kranken­pfle­ge­schule den 4. Stock des nun so genannten „Sternbaus“. Die Kranken­pfle­ge­schule heißt fortan Schule für Pflegeberufe.

Der Eingang ist über die Stern­straße erreichbar.

Vinzenz von Paul 24.04.1581 – 27.09.1660

Ganz in Gottes Gegenwart leben ist gut; aber noch besser ist’s Gottes Willen zu tun, denn das umschließt auch den Mitmen­schen.
(Vinzenz von Paul)

Hier können Sie  mehr über das Leben und Wirken unseres Namens­pa­trons, des hl. Vinzenz von Paul erfahren: https://www.heiligenlexikon.de/BiographienV/Vinzenz_von_Paul.html

Sehen Sie hier einen zweitei­ligen Film über das Leben und Wirken des heiligen Vinzenz von Paul.

Teil 1:

Teil 2:

Louise de Marillac 12.08.1591 – 15.03.1660
 
Es ist doch gut zu erleben, dass bereits durch ein geringes Tun die Welt mensch­licher wird.
(Louise de Marillac)

Hier können Sie mehr über das Leben und Wirken der hl. Louise de Marillac erfahren: https://www.heiligenlexikon.de/BiographienL/Louise_de_Marillac.htm

Historie der Kapelle des St. Vinzenz-Kranken­hauses Hanau

1890 Einrichtung

Am 14. Juni 1890 erhielten die Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Hanau die Erlaubnis, eine eigene Hauska­pelle mit „bewohntem Taber­nakel“ einzurichten.

1906 Einweihung

Am 8. Dezember 1906 wurde die an der Südseite des Nordflügels erbaute Kapelle zu Ehren Marias, der Unbefleckten Gottes­mutter, geweiht.

1945 Zerstörung

Am 19. März 1945, am Fest des hl. Josef, wurden bei einem großen Luftan­griff auf Hanau die Kapelle sowie Teile des Kranken­hauses komplett zerstört. Wie durch ein Wunder kamen Menschen nicht zu Schaden. Da die Versorgung der Patienten nun nicht mehr möglich war, nahmen die Weißen Väter aus Gro߬krotzenburg die Patienten auf.

1946 Notka­pelle

1946 wurde eine Notka­pelle im sog. Sternbau an der Frank­furter Straße einge­richtet. Sie wurde von der Stadt­pfarrei mitge­nutzt, da die Stadt­pfarr­kirche beim Bomben­an­griff ebenfalls zerstört wurde.

1961 Einweihung der neuen Kapelle
Am 8. Dezember 1961, dem Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens, wurde durch seine Exzellenz Bischof Adolf Bolte in einem feier­lichen Gottes­dienst die neu erbaute Kapelle einge­weiht und der Altar konse­kriert. Für den Entwurf und die Ausführung waren Architekt Dipl.-Ing. Schick aus Fulda, Dipl.-Ing. Schnörung aus Hanau und Kunst­maler Peukert aus Großauheim verantwortlich.

Die Pietà (man nimmt an, dass sie 1925 von der Bürgerfa­milie H. Schneider für die Kapelle gestiftet wurde), die unver­sehrt aus den Trümmern der Zerstörung von 1945 geborgen werden konnte, fand einen würdigen Platz in der neuen Kapelle.

Das Besondere an der neuen Kapelle war das im Altarraum befind­liche Mosaik von August Peukert. Vom selbigen Künstler stammen die besonders gestal­teten Fenster an den Seiten­teilen und an der Rückwand, die harmo­nisch die Farben des Mosaik­bildes aufnehmen und weiter­führen. Nach dem 2. Vatika­ni­schen Konzil 1968 wurde der Altarraum umgestaltet. Aus solidem, festem Muschel¬kalkstein wurde der Ambo, der Altar sowie die Stele, die ausdrucksvoll den ursprüng­lichen Taber­nakel beinhaltet, in den Altarraum eingebracht.

2008 Renovierung und Neugestaltung

Im Sommer 2008 wurden unter der Leitung des Archi­tek­tur­büros Barone Reiniger aus Frankfurt eine grund­le­gende Renovierung und Neuge­staltung des Kapel­len­in­nen­raumes unter­zogen. Ein modernes Übertra­gungs­konzept in Ton und Bild für die Patien­ten­zimmer des Hauses wurde ebenfalls umgesetzt. Die neue Farbge­staltung der Kapelle bringt das Mosaik, die kunst­vollen Glasfenster und die Seiten­wände mit den Kreuzweg-Stationen wieder gebührend zur Geltung.

Der von der Künst­lerin Schwester Ludgera Haber­stroh aus dem Franzis­ka­ner­kloster Reute handge­stickte Kreuzweg wurde eigens für die Kapelle angefertigt und löste 1994 den alten Kreuzweg von August Peukert aus Stein (heute im Besitz der Familie) ab.

Die Pietà erfuhr eine grund­le­gende Restau­rierung mit farblicher Neuge­staltung durch den Künstler Uli Klemm aus Bischofsheim/Rhön. Die schweren Stein­ele­mente der Stele wurden entfernt und in Form von neuen Objekten wie Kerzen­ständer, Sedilien, Kredenz­ti­schen in den Altarraum eingefügt. Der Taber­nakel wurde neben dem Mosaik in die Altarwand einge­bracht und der Ambo verkleinert und umgestaltet.

Am 15. September 2008, am Tag zum Gedächtnis der Schmerzen Mariens, wurde die Kapelle durch seine Exzellenz Bischof Heinz Josef Alger­missen in einem feier­lichen Gottes­dienst gesegnet.

Unsere Team der Seelsorge

Schwester Annette Biecker

Schwester Annette Biecker

Peter Henneveld

Peter Henneveld

Pasto­ral­as­sistent
Telefon: 06181 / 272–503
peter.henneveld@vinzenz-hanau.de

Beatrice Weimann-Schmeller

Beatrice Weimann-Schmeller

Ehren­amt­licher Besuchs­dienst (Blaue Damen und Herren)

„Weil uns Barmher­zigkeit wider­fahren ist, werden wir nicht müde“

Unter Leitung von Frau Dr. Gundi Ritter wurde mit sechs Damen am 23.03.1989 der ehren­amt­liche Besuchs­dienst hier im St. Vinzenz-Krankenhaus gegründet. Zur Zeit sind 12 Damen und zwei Herren mit großem Engagement täglich auf allen Stationen des Hauses im Einsatz. Im St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau heißen wir „Blaue Damen und Herren“ wegen des blauen Kittels.

Unvor­ein­ge­nommen und neutral treten wir ans Krankenbett: „Guten Tag, kann ich etwas für Sie tun? Brauchen Sie Hilfe? Ich habe Zeit für Sie.“ „Hören vor Reden“ und „Verstehen vor Helfen“ lauten 2 Leitsätze der „Blauen Damen“ für den Besuch am Krankenbett. Medizi­nische Fachfragen übergeben wir den Schwestern und Ärzten, für religiöse Fragen und Bedürf­nisse (z.B. Gebet) sind die katho­li­schen und evange­li­schen Kranken­haus­seel­sorger des Hauses gefragt, für die Notwen­digkeit weiterer Hilfen zu Hause oder Verlegung in Heime und Reha-Einrich­tungen stellen wir den Kontakt zum Vinzenz-Versor­gungs-Team her.

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