Gynäko­logie

Schonende indivi­duelle Therapie auf höchstem Niveau

In der gynäko­lo­gi­schen Klinik des St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau erwartet Sie ein gleicher­maßen hochqua­li­fi­ziertes wie auch motiviertes Team, das Ihnen getreu unseres Leitbildes „Liebe sei Tat‘‘ mit großer Empathie den Aufenthalt in den modernen Räumlich­keiten unseres Hauses so angenehm wie möglich gestalten möchte.

Unser Leistungs­an­gebot im Einzelnen:

  • Alle Formen der abdomi­nalen / vaginalen und endosko­pi­schen Opera­ti­ons­ver­fahren, unter anderem bei Endome­triose und Myomen
  • Urody­na­mi­scher Messplatz, Perineal-Sonographie und Inkontinenzchirurgie
  • Harnin­kon­tinenz und Senkungs­be­schwerden des weiblichen Genitales / Urogy­nä­ko­lo­gische Sprechstunde
  • Onkolo­gische Nachsorge

Neben allen in der Frauen­heil­kunde angewen­deten klassi­schen diagnos­ti­schen und opera­tiven Verfahren, einschließlich minimal-invasiver Opera­ti­ons­tech­niken, bieten wir Ihnen ein breit gefächertes Spektrum gynäko­lo­gi­scher Spezi­al­sprech­stunden an.

Inter­dis­zi­pli­näres Beckenbodenzentrum

Unser 2016 neu gegrün­detes inter­dis­zi­pli­näres Becken­bo­den­zentrum ist eine weithin geschätzte Anlauf­stelle für Patien­tinnen mit den verschie­denen Formen der Blasen­schwäche, Harnin­kon­tinenz und/oder Becken­boden-Senkung. Unser statio­närer Behand­lungspfad „Becken­boden und Kontinenz“ ist durch die Ärzte­kammer zertifiziert.

Gynäko­lo­gische Onkologie

Die Spezi­al­sprech­stunden für gynäko­lo­gische Onkologie und Brust­er­kran­kungen, sowie der Dysplasie-Sprech­stunde sind integrierte Bestand­teile des Onkolo­gi­schen Zentrums des St. Vinzenz-Kranken­hauses Hanau. Hier werden Frauen mit bösar­tigen Verän­de­rungen am äußeren Genital, der Gebär­mutter und den Eierstöcken, sowie Frauen mit frühen und fortge­schrit­tenen Stadien des Brust­krebses abgeklärt und einer leitli­ni­en­ge­rechten opera­tiven und medikamentös/radiologischen Anschluss­be­handlung im Hause zugeführt. Die chefärzt­liche Dysplasie-Sprech­stunde ist durch die Deutsche Krebs­ge­sell­schaft zertifiziert.

Zudem werden in der Abteilung alle gängigen Verfahren zur opera­tiven Brust­re­kon­struktion angeboten, die entweder zeitgleich mit der Brust­krebs­ope­ration, aber auch bei vollstän­diger Entfernung der Brust Jahre später erfolgen kann. Unsere Klinik nimmt an der Quali­täts­si­che­rungs­in­itiative „Therapie des Mamma­kar­zinoms in Deutschland“ teil.

Endome­triose

Wir sind zerti­fi­zierte Endome­trio­se­klinik.
Frauen im gebär­fä­higen Alter mit chroni­schen Unter­bauch­schmerzen, die nicht selten mit Steri­lität und unerfülltem Kinder­wunsch einher­gehen, werden in der Endome­triose-Sprech­stunde durch ein speziell hierfür ausge­bil­detes Team betreut und eine indivi­dua­li­siert geplanten konser­va­tiven oder opera­tiven Behandlung durch­ge­führt. Die opera­tiven Verfah­rens­weisen sind auch hier meist endosko­pisch möglich und werden bei Bedarf in Koope­ration mit der hausin­ternen Chirur­gi­schen Abteilung und der vor Ort ansäs­sigen urolo­gi­schen Praxis vorgenommen.

Myome – gutartige Tumoren der Gebärmutter

Myome sind gutartige Muskel­knoten, die sich in oder an der Gebär­mutter bilden und bei vielen Frauen im gebär­fä­higen Alter auftreten. Häufig bleiben sie unbemerkt, doch je nach Größe und Lage können sie Beschwerden wie starke Menstrua­ti­ons­blu­tungen, Druck­ge­fühle oder unerfüllten Kinder­wunsch verur­sachen. In unserer gynäko­lo­gi­schen Abteilung bieten wir Ihnen eine umfas­sende Diagnostik, indivi­duelle Beratung und moderne Thera­pie­ver­fahren – von medika­men­tösen Optionen bis hin zu minimal-invasiven Opera­tionen. Verein­baren Sie gerne einen Termin – wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und Bedürfnisse.

Wir sind gerne für Sie da.

Weiter­füh­rende Informationen

Die Endome­triose ist einer der weitver­brei­tetsten gutar­tigen Erkran­kungen bei Frauen im gebär­fä­higen Alter. Das Beschwer­debild reicht von menstrua­ti­ons­ab­hän­gigen Schmerzen mit starker Blutung bis hin zur chroni­schen Unter­leibs­schmerzen und ist einer der häufigsten Ursachen für unerfüllten Kinder­wunsch und Sterilität.

Bei der Endome­triose handelt es sich um eine Verschleppung der Gebär­mut­ter­aus­kleidung in den Becken und Bauchraum, die dort verbleiben und in Abhän­gigkeit des Perioden­zyklus zu Blutungen und Schädi­gungen der Becken­organe führen können. Bereits kleine Herde können zu einer sehr starken Schmerz­be­lastung und Steri­lität der Betrof­fenen führen. Anderer­seits können aber auch umfang­rei­chere Endome­triosen mit vergleichs­weise gerin­geren Schmerzen eine Steri­lität verursachen.

Frauen mit zyklus­ab­hän­gigen oder auch chroni­schen Unter­bauch­schmerzen und unerfülltem Kinder­wunsch können sich in der Sprech­stunde des Endome­trio­se­zen­trums vorstellen. Sie werden indivi­duell beraten und mittels diagnos­ti­scher Maßnahmen (hochauf­lö­sender 3D Ultra­schall, Compu­ter­to­mo­graphie, MRT) werden auch andere mögliche Ursachen bei Verdacht auf Steri­lität abgeklärt.

Bei der Behandlung der Endome­triose stehen insbe­sondere minimal-invasive-operative Verfahren, die die Besei­tigung der Endome­trio­se­herde zum Ziel haben, zur Verfügung.

Während bei jüngeren Frauen mit Kinder­wunsch die vollständige Besei­tigung der Endome­triose sowie Abklärung der Eilei­ter­funktion und Gebär­mut­ter­be­schaf­fenheit im Vorder­grund steht, können insbe­sondere bei langjährig bestehenden Endome­trio­se­er­kran­kungen fortge­schrittene und ausge­dehnte Endome­trio­se­an­sied­lungen am Darm, an der Blase und am Harnleiter eine inter­dis­zi­plinäre operative Vorge­hens­weise gemeinsam mit Chirurgen und Urologen erfor­derlich machen.

Unser Leistungs­spektrum:

Beratung

  • Unerfüllter Kinder­wunsch
  • Unklare Unter­leibs­scherzen
  • Regel­schmerzen

Diagnostik bei Endometriose

  • Zyklu­sana­mnese und körper­liche Untersuchung
  • Endo Sonographie (3D)
  • MRT
  • Gezielte gynäko­lo­gische Untersuchung
  • Endosko­pische Diagnostik

Konser­vative Therapie

  • Hormonell/Medikamentöse Zyklus­re­gu­lierung
  • Schmerz­be­handlung
  • Einlage Gestagen freiset­zende Spirale

Operative Behandlung

  • Minimal invasive OperationenLaparoskopie/Pelviskopie (Bauch­spie­gelung)
  • Entfernung von Endome­trio­se­herden mittels: Laser, elektri­scher Verödung, opera­tiver Entfernung
  • Endosko­pische Blasen/Darm Endometrioseentfernung
  • Fließ­ein­lagen zur Verhin­derung von Verwach­sungen nach Endometrioseentfernung
  • bei fortge­schrit­tenen und tief einwach­senden Endome­triosen mit Schädigung der angren­zenden Organe (Blase, Darm, Harnleiter): chirur­gische Verfahren interdisiplinär

Termine bezüglich Endome­triose können über die Kontakt­daten der Endome­trio­se­sprech­stunde eingeholt werden.

Die weibliche Harnin­kon­tinenz und die Senkung des Genitales bis zum Vorfall sind  eine weit verbreitete Volks­krank­heiten. Auch heute noch scheuen sich Frauen über dieses Tabuthema zu sprechen. Wir möchten Sie ermutigen sich bei Problemen um eine ärztliche Beratung und Unter­stützung zu bemühen.

Es gibt unter­schied­liche Formen der Harnin­kon­tinenz (z.B. Streß­in­kon­tinenz, Drangin­kon­tinenz) und der Senkungs­zu­stände des weiblichen Genitales, die nach sorgfäl­tiger Diagno­se­stellung einer medika­men­tösen oder opera­tiven Therapie zugeführt werden können. Auch sollten die Methoden der Übungs­be­hand­lungen vor opera­tiven Eingriffen besprochen und angeboten werden, um eine Verbes­serung der Beschwerden ohne operative Therapie zu versuchen.

In der gynäko­lo­gi­schen Abteilung werden neben den konven­tio­nellen Opera­ti­ons­tech­niken zur Behebung von Senkungs­zu­ständen des weiblichen Genitales und der Harnin­kon­tinenz auch moderne Eingriffe mit den minimal invasiven Band- und Netztech­niken TVT exact („Tension Free Vaginal Tape“) und deren Abwand­lungen wie TVT‑O Abbrevo durchgeführt.

Weitere minimal invasive Techniken wie  Einsprit­zungen in die Harnröhre (Bulkamid) stehen vornehmlich für ältere Patien­tinnen mit einge­schränkten Opera­ti­ons­vor­be­din­gungen sowie für spezielle Indika­tionen zur Verfügung.

Für die Senkungs­be­schwerden werden neben den Standard­ope­ra­tionen zusätzlich neue Opera­ti­ons­tech­niken mit Mesh-Implan­taten (Prolift, Mesh-Implantate für vordere und/oder hintere Schei­den­senkung, Anheftung der Scheide ans Kreuzbein mit  Netzim­plantat) angeboten.

Im Rahmen der inter­dis­zi­pli­nären Zusam­men­arbeit werden Sie auch über Übungs­be­hand­lungen (ganzheit­liche Becken­bo­den­gym­nastik, Biofeedback etc.) und medika­mentöse Behand­lungs­mög­lich­keiten sowie Instil­la­ti­ons­be­hand­lungen (Gepan) bei überak­tiver Blase (OAB-Syndrom) beraten. Im Hause werden die Übungs­be­hand­lungen als Gruppen- und auch Einzel­the­rapien angeboten.

Sollten Sie große Schwie­rig­keiten mit Senkungs­be­schwerden oder Harnin­kon­tinenz haben, wenden Sie sich zunächst an Ihren Frauenarzt. Er wird Sie beraten und bei Problem­be­funden oder weiter­ge­henden Fragen z. B. der opera­tiven Therapie an die Klinik verweisen.

Becken­bo­den­zentrum, Inkon­tinenz- und Beckenbodensprechstunde

Die Blasen­schwäche in Kombi­nation mit der Harnin­kon­tinenz ist ein sehr weit verbrei­tetes Problem an dem ca. 8 Millionen Frauen in Deutschland leiden.

Trotz der vielen Betrof­fenen ist Inkon­tinenz noch immer ein Tabuthema. Die meisten sprechen nicht über ihre Beschwerden und erhalten somit auch keine Hilfe. Dabei ist es sehr wichtig, so früh wie möglich gegen die Inkon­tinenz aktiv zu werden und offen mit dem Thema umzugehen, denn es gibt vielfältige Behand­lungs­mög­lich­keiten von Harn und Stuhlinkontinenz.

Häufig tritt Blasen­schwäche in Kombi­nation mit Senkungs­be­schwerden auf (z. B. Gebär­mut­ter­vorfall, Blasen­senkung). Auch hier gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten.

Wichtig für Sie ist, das Tabu mit dem Thema Blasen­schwäche und Becken­bo­den­senkung zu brechen und mit ihrem Arzt darüber zu sprechen. Es lohnt sich. Die Beschwerden lassen sich in der Regel lindern sogar heilen.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, durch eine innovative Diagnostik, Therapie und Dokumen­tation alle Formen der Becken­bo­den­er­kran­kungen und Blasen­schwäche optimal zu behandeln. Eine fachüber­grei­fende Diagnostik und ein inter­dis­zi­plinär ausge­rich­tetes Behand­lungs­konzept einschließlich aller notwen­digen opera­tiven Eingriffe bieten Ihnen ein breit gefächertes und kompe­tentes Therapiespektrum.

In unserer wöchent­lichen Inkon­tinenz- und Becken­bo­den­sprech­stunde finden sie eine fundierte Beratung und detail­lierte Diagnostik, die ganz im Dienste der indivi­du­ellen Erkrankung steht. Schonende Opera­ti­ons­ver­fahren und eine umfas­sende Nachbe­treuung sind die Grund­lagen unseres Therapiekonzeptes.

Unser Leistungs­spektrum:

Detail­lierte Diagnostik weiblicher Inkontinenzzustände

  • ausführ­liche Anamnese und körper­liche Untersuchung
  • ggf. Führen des Miktionstagebuchs
  • Bildge­bende Diagnostik: pelvic floor, Sonographie, ggf. Röntgen,
  • Zysto­skopie
  • Urody­na­mi­scher Messplatz

Konser­vative Therapie von Inkon­tinenz und Senkungszuständen

  • Becken­bo­den­gym­nastik
  • Elektro­phy­sio­the­rapie (Becken­bo­den­sti­mu­lation)
  • Bio-Feedback-Therapie
  • Würfel und Ring-pessar-Therapie
  • Östro­ge­ni­sierung
  • Medika­mentöse Therapie

Operative Behandlung von Inkon­tinenz und Senkungszuständen

  • Abdominale Opera­ti­ons­ver­fahren, zum Beispiel Kolpo­sus­pension nach Burch, parava­ginale Kolpo­sus­pension, Sacrokolpopexie
  • Vaginale Einlage von spannungs­freier Bandim­plan­tation („TVT“)
  • Vaginale Opera­ti­ons­ver­fahren z. B. vordere und hintere
  • Schei­den­wand­plastik, sakro­s­pinale Kolpopexie nach Amreich-Richter
    Parau­re­trale Injek­tionen („Bulkamid“)
  • Komplexe Becken­bo­den­re­kon­struktion mit Hilfe von Kunststoffnetzimplantaten

Betreuung nach der Operation

Vor Entlassung wird Ihnen – falls erfor­derlich – ein Therapie- und Medika­men­tenplan ausge­händigt und bzw. physio­the­ra­peu­tische Maßnahmen einge­leitet. Der postope­rative Verlauf beträgt in Abhän­gigkeit der durch­ge­führten Maßnahmen in der Regel 3 – 4 Tage.

Als zerti­fi­ziertes Becken­bo­den­zentrum bieten wir unseren Patien­tinnen eine Nachbe­treuung an. Im Rahmen dessen, zu den festge­legten Zeitin­ter­vallen, finden neben Klärung und Sicherung des Behand­lungs­er­folges Kontroll­un­ter­su­chungen statt. Hier können zu diesen Anlässen auch konser­vative bzw. medika­mentöse Anpassung der Behandlung frühzeitig einge­leitet werden.

Die gynäko­lo­gische Abteilung verfügt über langjährige Erfah­rungen in der Behandlung bösar­tiger gynäko­lo­gi­scher Tumor­er­kran­kungen. Frauen mit bösar­tigen Tumoren im Bereich des Gebär­mut­ter­halses, der Gebär­mut­ter­höhle, der Eierstöcke und Eileiter, sowie des äußeren Genitals (Scham­lippen und der Scheide) werden in der gynäkologisch/onkologischen Sektion behandelt.

Im Vorder­grund steht in der Regel die chirur­gische Entfernung der tumor­be­fal­lenen Organe einschließlich der typischen Ausdeh­nungs­ge­biete, um eine vollständige Tumor­freiheit zu erzielen. Zur Einschätzung des Tumor­sta­diums und Klärung des opera­tiven Vorgehens werden im Vorfeld der Operation neben der gynäko­lo­gi­schen Unter­su­chung alle erfor­der­lichen bildge­benden Verfahren (hochauf­lö­sender Ultra­schall, CT, MRT, Röntgen, Endoskopie) eingesetzt.

Anhand der erhobenen Befunde muss ein indivi­du­eller Behand­lungsplan nach den von der Deutschen Gesell­schaft für Gynäko­logie und Geburts­hilfe (DGGG) festge­legten aktuellen Leitlinien erstellt werden.

Nach Operation und Vorlage aller Unter­su­chungs­er­geb­nisse einschließlich des histo­lo­gi­schen Ergeb­nisses des entfernten Gewebes wird jeder einzelne Erkran­kungsfall im Tumor­board des onkolo­gi­schen Krebs­zen­trums (inter­dis­zi­plinäre Tumor­kon­ferenz) durch Fachver­treter aller mitbe­han­delnden Diszi­plinen besprochen und gegebe­nen­falls ein radiologisch/medikamentöser Behand­lungsplan erstellt sowie die Art der Nachsorge geklärt.

Im Falle einer Chemo­the­rapie kann diese ambulant in der onkolo­gi­schen Abteilung des St. Vinzenz-Kranken­hauses wahrge­nommen werden oder im Falle einer statio­nären Behandlung in der gynäko­lo­gi­schen Abteilung selbst.

Vor der statio­nären Entlassung erhält jede Patientin ein schrift­liches Weiter­be­hand­lungs- und Nachsorge-Konzept und entspre­chende Rehabi­li­ta­ti­ons­maß­nahmen (Kur, Sozial­dienst, Pflege­un­ter­stützung zuhause) werden in Abstimmung mit der Patientin in die Wege geleitet.

Gebär­mut­ter­hals­krebs

Je nach Stadium besteht die Behandlung in einer opera­tiven oder radio-chemo­the­ra­peu­ti­schen Erstbehandlung:

  • frühes Tumor Stadium – Gebär­mut­ter­ent­fernung ohne Eierstöcke
  • begrenzt-lokal fortge­schrit­tenes Stadium – erwei­terte Entfernung der Gebär­mutter einschließlich der Gebär­mut­ter­bänder (in der Regel ohne Eierstöcke), Entfernung der der oberen und unteren regio­nalen Lymph­knoten (Wertheim-Meigs-Operation)
  • Bei lokal-fortge­schrit­tenen Tumoren oder Metastasen – kombi­nierte Bestrahlung/Chemotherapie

Gebär­mut­ter­kör­per­krebs

  • frühes Stadium – einfache Entfernung der Gebär­mutter und der Eierstöcke, ggf. lokale Nachbe­strahlung (Schei­den­ab­schluss)
  • lokal fortge­schrit­tenes Stadium – erwei­terte Entfernung der Gebär­mutter einschließlich Eierstöcke, der Gebär­mut­ter­bänder, der oberen und unteren regio­nalen Lymphknoten
  • Fortge­schrittene oder metasta­sierte Stadien – Gebär­mut­ter­ent­fernung mit Eierstöcken mit anschlie­ßender kombi­nierter Bestrahlung/Chemotherapie

Eierstock­krebs

  • frühes Stadium (Bösar­tigkeit auf das innere Gewebe eines Eierstocks begrenzt) –  vollständige Entfernung des Eierstocks und des Eileiters, engma­schige Nachsorge, keine medika­mentöse Anschlusstherapie
  • Alle anderen einschließlich metasta­sierte Stadien – erwei­terte Entfernung der Gebär­mutter, beider Eierstöcke, der oberen und unteren regio­nalen Lymph­knoten, des Bauch­fells, des Bauch­netzes, ggf. Opera­tionen am Darm. Die Anschluss­be­handlung besteht im Allge­meinen in der Gabe einer 6‑maligen Chemo­the­rapie ggf. in Kombi­nation mit einer Immun­the­rapie im Anschluss an die Chemotherapie.

Scham­lip­pen­krebs und Scheidenkrebs

  • frühes Stadium – Entfernung des Tumors mit ausrei­chendem Abstand zum gesunden Gewebe ggf. Entfernung den dem Befund am nächsten gelegenen Leisten­lymph­knoten, ggf. mittels Wächterlymphknotenverfahren.
  • Lokal fortge­schrittene Stadien – einseitige oder beidseitige Entfernung des äußeren Genitals im Gesundem in Kombi­nation mit der Entfernung der Leisten­lymph­knoten. Gleich­zeitige Wieder­her­stellung und plastische Rekon­struktion des äußeren Genitals. Anschluss­the­rapie ggf. Nachbe­strahlung, seltener Chemotherapie.

Sämtliche Patien­tinnen mit bösar­tigen Erkran­kungen des Genitals werden dem Chefarzt und Leiter der gynäko­lo­gisch-onkolo­gi­schen Sektion Prof. Dr. med. Georg-Friedrich von Tempelhoff im Vorfeld eines opera­tiven Eingriffes vorgestellt.

Leistungs­spektrum:

Beratung/Abklärung unklarer Blutungen oder Verän­de­rungen am Genital

  • Familiäre Neigung zu gynäko­lo­gi­schen Tumorerkrankungen
  • auffällige Abstrich­ergeb­nisse
  • Nachsor­ge­un­ter­su­chungen
  • Einholen einer Zweitmeinung

Diagnos­tische Verfahren:

  • Hochleis­tungs-3D Ultraschall
  • Ambulante Ausschabung, Gebär­mutter Spiegelung, Biopsie, Konisation

Thera­pie­planung und Überwachung:

  • Gynäko­lo­gische Untersuchung
  • MRT, CT, Szini­ti­graphie, Sonographie
  • Endosko­pische Verfahren

Operative Verfahren:

  • Alle Techniken gynäko­lo­gi­scher Tumor­ope­ra­tionen einschließlich Verfahren bei fortge­schrit­tenen Tumorleiden
  • Sentinel Lympho­nodek­tomie (Entfernung des Wächter Lymphknoten)
  • Rekon­struk­ti­ons­ver­fahren bei größeren Tumor­ent­fer­nungen am äußeren Genital – z.B. Bauchhaut-Fettgewebe-Muskel­schwenk­lap­pen­plastik (TRAM)
  • Rekon­struktion der Scheide

Anschluss-Therapie (Hormon und Chemo­the­rapie, Antikörpertherapie)

Sämtliche Verfahren werden im Hause selbst oder in der onkolo­gi­schen Tages­klinik angeboten und können in der Regel ambulant wahrge­nommen werden.

Betreuung im Anschluss an die operative Therapie:

Wir sind Ihnen bei der Organi­sation häuslicher Hilfe sowie der Vermittlung von Selbst­hil­fe­gruppen einschließlich psycho­lo­gi­scher Betreuung behilflich.

Es ist uns ein großes Bedürfnis, Ihnen bei der Bewäl­tigung Ihrer Erkrankung getreu unseres Leitmotivs Liebe sei Tat immer zur Seite zu stehen.

Dr. med. Mohamed Abuzaid,
FACOG, FEBCOG

Chefarzt Klinik Gynäko­logie und Geburts­hilfe
MIC II
Minimal invasive gyn. surgeon, ESGE
AGUB II
ENDO III Endome­triose-Operateur
Zerti­fi­zierte Konti­nenz­be­ra­tungs­stelle
Zerti­fi­zierte Dyspla­sie­sprech­stunde
IOTA Zerti­fi­zierter Sonogra­pheur
Schwer­punkt spezielle Geburts­hilfe und Perinatalmedizin

Oberärzte:
Abdullah Ezziddin, Facharzt für Frauen­heil­kunde und Geburts­hilfe und Leiter des Kreiß­saals
Didem Zorlu, Fachärztin für Frauen­heil­kunde und Geburts­hilfe
Doktor na medicina / Univ. Skopje Arsen Karan­fi­l­ovski Facharzt für Gynäko­logie und Geburts­hilfe
Maryam Khalesi, Fachärztin für Frauen­heil­kunde und Geburtshilfe

Assis­tenz­ärzte / Assis­tenz­ärz­tinnen:
Andrea Adamo, Arzt
Chaymae Arrouj, Ärztin
Andhika Theodora Suratman, Ärztin
Kiana Farasaty, Ärztin
Cetin Celik, Arzt
Razan Naddah, Ärztin
Nada Abazeid, Ärztin
Teuta Derguti, Ärztin
Melike Demircan, Ärztin

Inhalt

Kontakt

Zentrale