Gastro­en­te­ro­logie

Herzlich Willkommen!

Liebe Patienten,

unsere Fachab­teilung für Gastroenterologie/Innere Medizin ist auf die Behandlung von Patienten mit gastro­en­te­ro­lo­gi­schen Erkran­kungen spezia­li­siert. Neben allge­mein­in­ter­nis­ti­schen Krank­heiten werden hier insbe­sondere Krank­heits­bilder des Magen-Darm-Traktes sowie der Verdau­ungs­organe (Leber, Galle, Bauch­spei­chel­drüse) behandelt.

Durch umfang­reiche Umbau­maß­nahmen und einer kompletten Neuaus­stattung der Endosko­pie/­So­no­graphie-Einheit können wir Ihnen diagnos­tische und thera­peu­tische Methoden auf höchstem techni­schem Niveau anbieten. Ein beson­deres Anliegen ist uns zudem die Koope­ration und der enge Austausch mit den nieder­ge­las­senen Kollegen, um eine optimale Verzahnung der ambulanten und statio­nären Versorgung für Sie zu gewährleisten.

Im Sinne des Leitbildes der St. Vinzenz-Gruppe steht dabei der Patient als Mensch im Vorder­grund.
Wir bedanken uns für Ihr Interesse und Vertrauen.

Ihr
Priv.-Doz. Dr. med. Johannes Hausmann

Bauch­station

An unserer Klinik haben sich die Spezia­listen der Allge­mein­chir­urgie (Leitung Dr. Lars Brinkmann) und Gastro­en­te­ro­logie (Leitung Priv.-Doz. Dr. Johannes Hausmann) eng mitein­ander vernetzt. Beide Abtei­lungen arbeiten Hand in Hand und behandeln ihre Patienten gemeinsam auf der „Bauch-Station“ Louise B.Hausmann_Brinkmann klein

Leistungs­schwer­punkte der Fachab­teilung Gastroenterologie

  • Unter­su­chung der Speise­röhre (Ösophagus), des Magens und des Zwölf­fin­ger­darms (Duodenum) z.B. bei unklaren Oberbauch­be­schwerden, Sodbrennen, Schluck­stö­rungen oder Gewichtsverlust
  • Wichtige Methode für die Erkennung von Geschwüren, Tumoren und Entzündungen
  • Diagnos­tische Spezi­al­me­thoden, z.B. für die Früherkennung von Krebs und Krebsvorstufen:
    • Vergrö­ße­rungs­en­do­skopie (Zoomen­do­skopie)
    • Darstellung mittels techni­scher Farbfilter (FICE-Endoskopie)
    • Darstellung mittels Färbe­tech­niken (Chromoen­do­skopie)
  • Thera­peu­tische Methoden zur Behandlung von Erkran­kungen des oberen Verdauungstrakts:
    • Behandlung von Blutungen (inkl. 24-Stunden-Bereitschaft)
    • Behandlung von Krampf­adern der Speise­röhre oder des Magens mittel Gummiband oder Injektion von Gewebsklebern
    • Behandlung der Achalasie (Verengung des unteren Schließ­muskels) durch Ballon­di­la­tation oder Injektion von Botulinumtoxin
    • Abtragung von Polypen
    • Abtragung von Tumor­vor­stufen oder Frühkar­zi­nomen in der Schleimhaut (EMR = Endosko­pische Mukosa-Resektion, ESD = Endosko­pische Submukosa-Dissektion
    • Aufdehnung (Ballon­di­la­tation oder Bougierung) von Engstellen
    • Einsetzung von Stents in Engstellen der Speiseröhre
    • Argon-Plasma­ko­agu­lation (APC) zur Behandlung von Gefäß­fehl­bil­dungen (Angiek­tasien)
    • Anlage von Ernäh­rungs­sonden (PEG = Perkutane endosko­pisch kontrol­lierte Gastrostomie, PEJ = Perkutane endosko­pisch kontrol­lierte Jejunostomie, Gastropexie)
  • Inspektion des Dickdarms (Colon), Mastdarms (Anus und Rectum) sowie des letzten Teils des Dünndarms (termi­nales Ileum) z.B. zur Vorsorge oder bei Beschwerden wie Änderung der Stuhl­ge­wohn­heiten, Blut im Stuhl oder Bauch­schmerzen, Gewichtsverlust
  • Indika­ti­ons­ge­biete: Beispiels­weise die Erkennung von Dickdarm­krebs, Dickdarm­po­lypen, Diagnostik bei Durch­fall­erkran­kungen, insbe­sondere Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
  • Diagnos­tische Spezi­al­me­thoden für die Früherkennung von Krebs und Krebsvorstufen:
    • Vergrö­ße­rungs­en­do­skopie (Zoomen­do­skopie)
    • Darstellung mittels techni­scher Farbfilter (FICE-Endoskopie)
    • Darstellung mittels Färbe­tech­niken (Chromoen­do­skopie)
  • Thera­peu­tische Methoden zur Behandlung von Erkran­kungen des Dickdarms und des Mastdarms:
    • Endosko­pische Abtragung von Polypen (Polypek­tomie)
    • Abtragung ausge­dehnter und flacher Adenome
    • Aufdehnung (Dilatation) von Engstellen, z.B. bei Morbus Crohn oder bei Tumoren
    • Einlage eines Metall­git­terstents in Tumorengen
    • Argon-Plasma­ko­agu­lation (APC) zur Behandlung von Gefäß­miss­bil­dungen (Angiek­tasien)
    • Behandlung von Hämor­rhoiden mittels Gummibandligatur
    • Dekom­pression von überblähtem Darm mittels Sonde
  • Minikamera zur Unter­su­chung von Dünndarm­er­kran­kungen z.B. bei mittlerer gastro-intesti­naler Blutung
  • Moderne endosko­pische Ergänzung der bishe­rigen Röntgen­dia­gnostik, wichtige Vordia­gnostik, z.B. bei geplanter Doppelballon-Endoskopie

Einsatz mit Hilfe von Röntgen­strahlen und Kontrast­mittel zur Diagnostik und Therapie von Erkran­kungen der Gallenwege und der Bauch­spei­chel­drüse (Steine, Tumore, chronische Pankreatitis).

  • Einlage von trans­he­pa­ti­schen Drainagen
  • Alle trans­he­pa­ti­schen Therapien
  • Perkutan gesteu­ertes Rendez-vous (PTCD-ERCP)

Die Endoso­no­graphie ist eine Kombi­nation einer Endoskopie- und Ultra­schall­un­ter­su­chung. Hierbei erfolgt eine Darstellung der Wandschichten in Speise­röhre, Magen und Zwölf­fin­gerdarm sowie der Leber, Gallen­gänge und Bauch­spei­chel­drüse. Die Endoso­no­graphie ist eine wichtige Methode für die Diagnostik und Therapie von Organen in der Nachbar­schaft von Magen und Zwölf­fin­gerdarm, z.B.:

  • Auffinden von Abfluss­hin­der­nissen, z.B. Steinen oder Tumoren im Gallengang
  • Erkennen von Tumoren oder Entzün­dungen der Bauchspeicheldrüse
  • Festlegung des Ausbrei­tungs­sta­diums bei soliden Tumoren oder Lymphomen
  • Endoso­no­gra­phisch gesteuerte Punktion bei Verdacht auf Tumor oder Tumorvorstufen
  • Endoso­no­gra­phisch gesteuerte Einlage von Drainagen in Gallenwege, Zysten und Nekrosen

Alle endosko­pi­schen Unter­su­chungen werden routi­ne­mäßig oder auf Wunsch in Sedierung durch­ge­führt. Diese versetzt den Patienten in eine Art Tiefschlaf mit Toleranz und Unemp­find­lichkeit gegenüber Schmerz­reizen bei erhal­tender selbst­stän­diger Atmung (keine Vollnarkose mit Intubation).

Die modernen Schlaf­mittel (Propofol) ermög­lichen aufgrund ihrer sehr kurzen Halbwertszeit eine exakte Dosierung und ein schnelles Aufwachen nach der Unter­su­chung. Die leitli­ni­en­ge­rechte Durch­führung der Sedierung und eine sorgfältige Überwa­chung der Patienten ist dabei Standard (EKG, Blutdruck­messung, Sauerstoffsättigungsmessung).

  • Polypek­tomie (ESD/EMR)
  • Endosko­pische Vollwand­re­sek­tionen (FTRD)
  • Alle endosko­pische Klipp­ver­fahren (TTS-Klipps, OTS-Klipps)
  • Alle Blutstil­lungs­tech­niken einschließlich OTSC, APC, Hämostasepulver
  • Behandlung von Ösophagus- und Magenvarizen
  • Behandlung von Stenosen mit Dilatation und Bougierung sowie ggf. Metallstent-Einlage
  • Mucomyo­tomie bei Zenker-Diver­tikel (‚Diver­ti­kel­spaltung‘)
  • Anlage von perku­tanen Ernäh­rungs­sonden (PEG, PEJ)

Wir führen alle diagnos­ti­schen und thera­peu­ti­schen sonogra­phi­schen Verfahren zur Erkennung und Behandlung von Erkran­kungen innerer Organe durch.

Ultra­schall­ge­stützte Punktionen

  • Durch­führung von gezielten sonogra­phisch gesteu­erten Punktionen zur diagnos­ti­schen Gewebs­ge­winnung aus der Leber oder anderen Organen des Abdomens
  • Abszess­drainage, Aszitesdrainage

Kontrast­ver­stärkter Ultraschall

  • Wichtige Methode zur weiteren Beurteilung von unklaren Leberherden
  • Diffe­ren­zierung von benignen und malignen Leberveränderungen
  • Weitere Indika­tionen: Evaluation von Pankre­as­raum­for­de­rungen und ‑zysten, Nieren­tu­moren und ‑zysten
  • Hochauf­lö­sende Druck­messung der Speise­röhre (Ösopha­gus­ma­no­metrie)
  • pH-Metrie mit Impedanz­messung: Messung der Säure­be­lastung in der Speise­röhre, zum Beispiel bei der Abklärung von Schmerzen im Brustkorb, Schluck­be­schwerden oder Sodbrennen. Durch die Impedanz­messung erkennt man zusätzlich Rückfluss (Reflux) durch nichtsaure Körper­flüs­sig­keiten (zum Beispiel Galle).

Die Endoskopien werden bei uns standard­mäßig mit dem medizi­ni­schen Gas CO2 (Kohlen­dioxid) anstelle von normaler Raumluft durch­ge­führt, was deutliche Vorteile für den Patienten mit sich bringt. CO2 hat eine circa 150-fach schnellere Aufnahme (Resorption) aus dem Darm als die sonst einge­setzte Raumluft.

Das in den Unter­su­chungen einge­setzte CO2 wird nach Resorption rasch und vollständig unbemerkt über die Lunge abgeatmet. Dadurch werden Blähungen und Bauch­schmerzen, wie sie bisher unter Verwendung von Raumluft auftreten konnten, nach der Spiegelung nahezu vollständig verhindert. Das einge­setzte CO2 ist in zahlreichen medizi­ni­schen Studien unter­sucht worden und hat sich als sicher und effektiv erwiesen. Die CO2-Koloskopie ist hinsichtlich der Patien­ten­zu­frie­denheit der herkömm­lichen Raumluft-Koloskopie deutlich überlegen.

Ärztliches Team

Chefarzt
Priv.-Doz.
Dr. med. Johannes Hausmann

Priv.-Doz. Dr. med. Johannes Hausmann

Chefarzt

Facharzt für Innere Medizin, Gastro­en­te­ro­logie und Notfallmedizin

Oberärztin
Petra Vollhardt

Petra Vollhardt

Oberärztin

Fachärztin für Innere Medizin und Gastro­en­te­ro­login, Ärztin für Notfallmedizin

Oberarzt
Lukas Sefrin

Lukas Sefrin

Oberarzt

Facharzt für Innere Medizin und Gastro­en­te­ro­logie, Notfallmedizin

Funktionsoberärztin Susanne Happich

Susanne Happich

Funkti­ons­ober­ärztin

Fachärztin für Innere Medizin

Jennifer Gieles

Jennifer Gieles

Teamleitung Endoskopie
Jessica Niedermeier

Jessica Nieder­meier

Sekre­tariat Gastroenterologie

Impres­sionen – unsere hochmo­derne Endoskopie

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