Sektion EndoPro­thetik & Ortho­pä­dische Chirurgie (EPZ)

Herzlich Willkommen

Um der sich weiter entwi­ckelnden Spezia­li­sierung im großen Fachgebiet der Ortho­pädie und Unfall­chir­urgie zu begegnen, erfolgte zum 01.05.2018 im St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau die Etablierung der heraus­ge­ho­benen, hochspe­zia­li­sierten Sektion Endopro­thetik und Ortho­pä­dische Chirurgie unter der ärztlichen Leitung von Priv.-Doz. Dr. med. Christian Eberhardt.

Priv.-Doz. Dr. Eberhardt ist Facharzt für Ortho­pädie und Unfall­chir­urgie und besitzt die Quali­fi­kation „Spezielle Ortho­pä­dische Chirurgie“. Seine beruf­liche Ausbildung hat er vor allem an der Ortho­pä­di­schen Univer­si­täts­klinik Frankfurt Fried­richsheim erfahren und war dort zuletzt als Leitender Oberarzt und Vertreter des Klinik­leiters tätig. Im Jahr 2009 wurde er zum Chefarzt der damals neu aufge­stellten Klinik für Ortho­pädie und Unfall­chir­urgie am Klinikum Hanau berufen, deren Geschicke er für über 6 Jahre erfolg­reich leitete. Im Jahr 2015 erfolgte dann ein Wechsel an die Asklepios Klinik Langen, dort übernahm er neben der Leitung der Klinik für Ortho­pädie und Unfall­chir­urgie auch die Führung und Weiter­ent­wicklung des am Hause befind­lichen zerti­fi­zierten Endopro­the­sen­zen­trums. Seit dem 01.05.2018 ist er nun als neuer ärztlicher Leiter der hoch spezia­li­sierten eigen­stän­digen Sektion Endopro­thetik und Ortho­pä­dische Chirurgie am St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau tätig.

Unsere Leistungen

Fachlich wird im EndoPro­the­tik­Zen­trums am St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau dabei das gesamte Spektrum des opera­tiven Gelenk­er­satzes bedient. Vor allem sind dies Erstim­plan­ta­tionen von Prothesen aller Gelenke des Menschen, insbe­sondere jedoch der großen Gelenke Schulter, Hüfte und Knie. Aber auch jede Form von Prothe­sen­wech­se­l­ope­ration inklusive der Behandlung infizierter Prothesen kann durch das spezia­li­sierte Team des EndoPro­the­tik­Zen­trums erbracht werden.

Mit rund 200.000 künst­lichen Hüften, die jährlich in Deutschland einge­setzt werden, zählen Hüftge­lenks­ope­ra­tionen zu den häufigsten chirur­gi­schen Eingriffen mit steigender Tendenz. Auch werden rund 150.000 künst­liche Kniege­lenke allein in Deutschland jedes Jahr implan­tiert. In unserem Zentrum werden jährlich mehr als 500 Prothesen an Hüfte, Knie und Schulter einge­setzt. Patienten werden mit den modernsten Thera­pie­me­thoden behandelt. Wir wählen dabei möglichst an allen Gelenken den weich­teil­scho­nenden Zugang. Das oberste Ziel dieser Methode ist es, die Weich­teile und die Musku­latur durch einen wesentlich kleineren Opera­ti­ons­schnitt zu schonen, mit speziell geformten und dafür angepassten Instru­menten. Diese Wahl des Zugangs führt zu einer Vermin­derung der Schmerzen nach der Operation, der Klinik­auf­enthalt verkürzt sich, die Patienten sind schneller mobil und können in der Regel nach 6 Tagen in die Reha-Klinik weiter­ge­leitet werden. Die fachge­rechte Nachbe­treuung nach der Operation erfolgt in spezia­li­sierten Rehabi­li­ta­ti­ons­ein­rich­tungen. Alters­pa­ti­enten werden im Rahmen des zerti­fi­zierten „Alters­trau­ma­to­lo­gi­schen Zentrums“ der Unfall­chir­urgie und Geriatrie inter­dis­zi­plinär betreut. Bei Bedarf erfolgt eine Anschluss­be­handlung in der geria­tri­schen Abteilung die sich am St. Vinzenz-Krankenhaus befindet.

Neben der Endopro­thetik wird auch das gesamte Feld der Ortho­pä­di­schen Chirurgie darge­stellt, dies erfolgt in enger Abstimmung und Koope­ration mit den bereits am Hause etablierten Spezialdisziplinen.

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