Notfall­me­dizin

Allge­meine Innere Medizin – Notfallmedizin

Das Gebiet der Inneren Medizin deckt ein großes Spektrum von Erkran­kungen verschie­dener Organ­systeme ab.

In erster Linie handelt es sich um Erkran­kungen des Herz-Kreis­lauf­systems, der Lunge, des Magen-Darm-Traktes, der Leber, der Bauch­spei­chel­drüse, der Nieren, des Blutsystems sowie Erkran­kungen der endokrinen Organe. Die inter­nis­ti­schen Erkran­kungen können ursächlich in infek­tiöse, maligne, autoimmune / aller­gische Erkran­kungen und Stoff­wech­sel­stö­rungen einge­teilt werden.

Aufgabe der Allge­meinen Innere Medizin im Herz-Jesu-Krankenhaus ist die Abklärung, Erst- und Notfall­ver­sorgung sowie die Behandlung inter­nis­ti­scher Erkran­kungen. Die Innere Abteilung des Herz-Jesu-Kranken­hauses deckt zusätzlich die Schwer­punkte der Gastro­en­te­ro­logie, Diabe­to­logie und Hepato­logie ab.

Eine allgemein inter­nis­tische Abteilung hat gegenüber einer hochspe­zia­li­sierten Fachab­teilung den Vorteil, dass eine ganzheit­liche Betrachtung der Erkrankung des Patienten besser möglich ist. Eine ganzheit­liche Sicht­weise berück­sichtigt neben Erkran­kungen verschie­dener Organ­systeme die soziale Situation sowie den Patientenwunsch.

Besonders viel Wert gelegt wird daher auf die Planung der Versorgung über den Kranken­haus­auf­enthalt hinaus. In enger Abstimmung mit der Patien­ten­be­ratung, dem Sozial­dienst des Hauses und der Geriatrie erfolgt eine indivi­duelle Planung der Versorgung nach der Kranken­haus­be­handlung (Rehabi­li­tation, Geriatrie, ambulante Pflege).

Für besondere Diagnostik oder Therapie besteht die Möglichkeit der Einweisung durch nieder­ge­lassene Ärzte. Termine zur Kranken­haus­be­handlung können über das Sekre­tariat der Inneren Medizin angemeldet werden. Bei der Anmeldung wird die stationäre Behand­lungs­in­di­kation geprüft und bereits vor der Aufnahme ein Diagnose- und Thera­pieplan erstellt.

Inter­nis­tische Notfall­me­dizin: Leistungsspektrum

Bei akuten Beschwerden können sich die Patienten in der 24-stündig besetzten Notauf­nahme mit zusätzlich modern ausge­stat­teter Aufnah­me­station inklusive Überwa­chungs­einheit vorstellen.

Nach umfas­sender Erstun­ter­su­chung wird je nach Schwe­regrad entschieden, ob eine weitere Abklärung und Behandlung ambulant oder stationär durch­ge­führt werden soll. Besonders schwere Fälle werden auf der Inten­siv­station der Klinik behandelt, wo die lebens­wich­tigen Funktionen überwacht und entspre­chende unter­stüt­zende Maßnahmen wie die invasive und nicht-invasive Beatmung bei schwerer Atemfunk­ti­ons­störung einge­leitet werden können sowie kreis­lauf­un­ter­stüt­zende Medika­mente gegeben werden können.

Seit vielen Jahren bereits ist die diabe­to­lo­gische Abteilung auf die Behandlung von Stoff­wech­sel­er­kran­kungen spezia­li­siert, ein Schwer­punkt ist Diabetes mellitus. Die Behandlung des diabe­ti­schen Fußsyn­dromes ist ein Schwer­punkt der Diabe­to­logie des Hauses. Dabei erfolgt eine inter­dis­zi­plinäre Behandlung gemeinsam mit der inter­ven­tio­nellen Radio­logie und der Chirur­gi­schen Abteilung.

Das diabe­to­lo­gische Team aus Inter­nisten, Diabe­tes­schwestern und Ernäh­rungs­be­ratern legt besonders wert auf eine umfas­sende Diagnostik und an den Patienten angepasste stationäre und ambulante Therapie. Diese umfasst neben konven­tio­nellen Maßnahmen wie Tablet­tengabe, die indivi­duell angepasste Einstellung der Insulin­abgabe und gegebe­nen­falls verbunden mit einer Umstellung von Ernährung und Lebensstil. Eine Patien­ten­schulung wird im Herz-Jesu Krankenhaus vom Diabetes-Team ebenso angeboten.

Die gastro­en­te­ro­lo­gische Abteilung ist versiert in der Behandlung von gastro­en­te­ro­lo­gi­schen Notfällen wie Blutungen, starke Schmerzen, einge­klemmte Gallen­steine und Entzün­dungen der Bauch­spei­chel­drüse oder das Entfernen verschluckter Fremdkörper.

Es wird ein 24-stündiger endosko­pi­scher Notdienst angeboten. Blutungen können mit den modernsten Blutstil­lungs­tech­niken versorgt werden. Gallen­steine können mittels Notfal­l­en­do­skopie entfernt werden.

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Sekre­tariat Innere Medizin, Gastro­en­te­ro­logie, Diabe­to­logie und Hepatologie

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