EndoPro­the­tik­Zentrum (EPZ)

EndoPro­the­tik­Zentrum (EPZ)

Der Bedarf an möglichen opera­tiven Eingriffen an Gelenken, insbe­sondere an Verfahren zum Ersatz von Gelenken, nimmt seit den letzten Jahren stetig zu. Indika­toren für den notwen­digen Gelenk­ersatz sind Unfälle, der krank­hafte Gelenk­ver­schleiß (Arthrosen), hieraus resul­tie­renden Fehlstel­lungen und die Gelenk­zer­störung, welche die Lebens­qua­lität der Betrof­fenen mindert und Beschwerden verur­sacht. Die Mehrzahl der Opera­tionen im Bereich der chirur­gi­schen Ortho­pädie betrifft die Endopro­thetik im Bereich der Hüfte oder des Kniege­lenks. Langjährige Erfah­rungen im Bereich des künst­lichen Gelenk­er­satzes zeichnen die Kompetenz des Herz-Jesu-Kranken­hauses Fulda aus.

Jährlich werden über 400 Gelenk­er­satz­ope­ra­tionen an Hüfte und Knie in unserem Krankenhaus durch­ge­führt. Im September 2015 erhielt das Krankenhaus für die Fachab­teilung Ortho­pädie, Unfall­chir­urgie und Sport­me­dizin das Zerti­fikat für die erfolg­reiche Normer­füllung an ein EndoPro­the­tik­Zentrum (EPZ) nach der Deutschen Gesell­schaft für Ortho­pädie und Ortho­pä­dische Chirurgie (DGOOC) sowie der Arbeits­ge­mein­schaft für Endopro­thetik (AE). Als EPZ ausge­zeichnet erfüllt das Krankenhaus mit inter­dis­zi­pli­nären Struk­turen besondere Anfor­de­rungen in Prozess‑, Struktur- sowie Ergeb­nis­qua­lität während der Versorgung und in der Nachsorge der Patien­tinnen und Patienten, die Prothesen erhalten.

Ziele des EndoProthetikZentrums

Unsere Ziele im Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda sind mit mittels des EndoPro­the­tik­Zen­trums eine optimale Betreuung, Versorgung sowie verbes­serte Mobilität und Schmerz­freiheit für die uns anver­trauten Patienten zu gewähr­leisten.
Sowohl die Gesundheit, die Sicherheit als auch das Wohl und der Mensch selbst stehen im Zentrum unseres ärztlichen Inter­esses und Handelns. Die Optimierung der Behand­lungs­qua­lität und der langfris­tigen Behand­lungs­er­geb­nisse sind uns ein Anliegen.

Verbes­serte Mobilität erreichen mit …

  • Physio­the­rapie
    Bereits am ersten Tag nach dem opera­tiven Eingriff werden die Patienten mithilfe eines indivi­duell entwi­ckelten Thera­pie­plans durch das Team der Physio­the­ra­peuten aktiviert, um schnellst­mög­liche Mobilität und Beschwer­de­freiheit zu erreichen.
  • Rehabi­li­tation
    Der kranken­haus­eigene Sozial­dienst berät Sie gerne in der Planung der Anschluss­be­handlung und nimmt Kontakt mit externen Rehabi­li­ta­ti­ons­ein­rich­tungen für Sie auf, um eine geeignete Reha-Maßnahme zu vermitteln.

Quali­täts­merkmale eines EndoProthetikZentrums

Jährlich statt­fin­dende Überprü­fungen durch das unabhängige Zerti­fi­zie­rungs­un­ter­nehmen ClarCert kontrol­lieren die EPZ-Standards und re-zerti­fi­zieren das Krankenhaus, wenn alle Anfor­de­rungen in den verschie­denen Bereichen den Quali­fi­ka­tionen der Prüfungs­kom­mission genügen und nachweisbar sind:

  • Prüfung der Notwen­digkeit einer Operation anstatt konser­va­tiver Behandlungsmöglichkeiten
  • Detail­lierte präope­rative Prothe­sen­planung durch den Operateur
  • Prä- und postope­rative Erstellung von Röntgen­auf­nahmen zur Diagno­se­si­cherung und Implantationsqualität
  • Eingriffe werden von einem der Haupt­op­e­ra­teure selbst durch­ge­führt oder begleitet
  • Fachkom­petenz und Erfahrung in der Behandlung und Versorgung der Patienten
  • Erfüllung und Nachweis­barkeit einer Mindestzahl an Endopro­the­tik­ope­ra­tionen pro Jahr
  • Dokumen­tation und Auswertung jeglicher Abläufe vor, während und nach der Operation
  • Regel­mäßige Fallkon­fe­renzen zur Indika­tions- und Komplikationsbesprechung

Das EPZ im Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda bietet den Patien­tinnen und Patienten eine indivi­duelle Beratung sowie Aufklärung bei der Diagnose und Therapie nach voran­ge­gan­gener, weitrei­chender Unter­su­chung. Es wird indivi­duell entschieden und sorgfältig geplant, welcher Prothe­sentyp einge­setzt wird, ob ein Teilersatz ausreicht oder ein kompletter Ersatz notwendig ist, wobei die Patien­ten­si­cherheit höchste Priorität hat. Ebenfalls berück­sichtigt werden selbst­ver­ständlich verschiedene nicht-chirur­gische Behand­lungs­stra­tegien und präventive Operationsmöglichkeiten.

Ferner beteiligt sich das Herz-Jesu-Krankenhaus bei der Entwicklung des Endopro­the­sen­re­gisters Deutschland. Die Daten werden vor, während und nach der Operation dem Endopro­the­sen­re­gister Deutschland (EPRD) pseud­ony­mi­siert übermittelt, wobei es der Einwil­ligung des Patienten bedarf, der zuvor ausführlich darüber infor­miert wird. Die gesam­melten Daten im Endopro­the­sen­re­gister dienen als Frühwarn­system zur Sicherheit  und Qualität von implan­tierten Kunstgelenken.

Für umfas­sende Versorgung der Patienten arbeitet das EPZ mit Koope­ra­ti­ons­partnern zusammen, u. a. :

  • Biosci­entia: Institut für Medizi­nische Diagnostik GmbH
  • Gemein­schafts­praxis Patho­logie Fulda
  • Klinikum Bad Hersfeld GmbH
  • Radio­lo­gisch-Nukle­ar­me­di­zi­nische Gemein­schafts­praxis am Zentrum Vital
  • Thera­pie­ab­teilung II Thera­peu­ticum Herz-Jesu
  • Sanitätshaus des Instituts Fendel
  • St. Josefs-Hospital Wiesbaden GmbH
  • Vitos Ortho­pä­dische Klinik Kassel

Ein inter­dis­zi­pli­näres Team aus Ärzten, Pflege­per­sonal, Physio­the­ra­peuten und weiteren ausge­wählten Koope­ra­ti­ons­partnern erstellt einen indivi­du­ellen Thera­pieplan und prakti­ziert kompe­tente Beratung. Das Team sorgt mit gewis­sen­haftem Handeln, profes­sio­neller Zusam­men­arbeit sowie mit moderner techni­scher Ausstattung für eine ganzheit­liche Behandlung und ein hohes Maß an Qualität.

Experten beant­worten im Rahmen der Patien­ten­in­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tungen gerne Fragen rund um die Endopro­thetik und vermitteln Infor­ma­tionen über die unter­schied­lichen Behand­lungs­mög­lich­keiten sowie die verschie­denen Arten des Gelenkersatzes.

Termine finden Sie unter dem Bereich Nachrichten & Veran­stal­tungen und in den lokalen Print- und Onlinemedien.

Gerne können Sie sich bei uns vorstellen. Wir beraten Sie indivi­duell und klären über konser­vative sowie chirur­gische Behand­lungs­mög­lich­keiten auf. Falls vorhanden, bringen Sie bitte Röntgen‑, CT- oder MRT-Aufnahmen sowie Befunde, Infor­ma­tionen zu Vorer­kran­kungen und Medika­men­tenplan zum patien­ten­ori­en­tierten Beratungs­ge­spräch mit.

Ärztliches Team Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda

Dr. med. Steffen Hinz

Dr. med. Steffen Hinz

Chefarzt

Facharzt für Ortho­pädie und Unfall­chir­urgie
Zusatz­be­zeichnung Spezielle Ortho­pä­dische Chirurgie,
Physi­ka­lische Therapie, Chirotherapie

Dirk Czekalla

Dirk Czekalla

Leitender Oberarzt

Facharzt für Ortho­pädie und Unfall­chir­urgie
Spezielle Unfall­chir­urgie

Ärztliches Team Gesund­heits­zentrum Fulda · Praxis­klinik Hinder

Dr. Susanne Hinder

Dr. Susanne Hinder

Fachärztin für Ortho­pädie, Chirotherapie

David Hinder

David Hinder

Facharzt für Chirurgie und Unfall­chir­urgie, Sportmedizin

Dr. Julius Müller

Dr. Julius Müller

Facharzt für Ortho­pädie und Unfallchirurgie

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