Geria­trische Innere Medizin

Herzlich Willkommen!

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

in unserer Fachab­teilung kümmern wir uns um alle Belange der Gesundheit älterer, multi­mor­bider Patienten. Das beginnt bei der profes­sio­nellen Diagnostik und führt über die Behandlung von alters­ty­pi­schen Erkran­kungen, einfühl­samer Therapie und Pflege hin zur Verbes­serung des körper­lichen Befindens und der Wieder­erlangung der größt­mög­lichen Selbst­stän­digkeit im Alltag.

Die Geriatrie (Alters­me­dizin) ist das medizi­nische Fachgebiet für Krank­heiten und Funkti­ons­ein­schrän­kungen älterer Menschen, die in ihrer Gesundheit, Fähigkeit zur Selbst­ver­sorgung und Alltags­kom­petenz einge­schränkt sind. Grundlage bildet ein ganzheit­liches Gesund­heits­ver­ständnis und eine inidvi­duelle Betrachtung des Menschen. Dies beinhaltet körper­liche, seelische, funktio­nelle und soziale Aspekte. Eine exzel­lente, enge Zusam­men­arbeit mit den anderen medizi­ni­schen Fachbe­reichen des Kranken­hauses gewähr­leistet eine umfas­sende Behandlung. Die Räumlich­keiten all unserer geria­tri­schen Stationen verfügen über moderne, anspre­chende und auf die Bedürf­nisse älterer Menschen abgestimmte hochwertige Ausstattung, damit die Patienten sich in allen Belangen gut versorgt sowie rundum wohlfühlen.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Team der Abteilung für Geriatrie

Behand­lungs­schwer­punkte

  • Optimierte medizi­nische Diagnostik und Therapie bei älteren Patienten
  • Behandlung älterer multi­mor­bider Patienten mit bedrohter Alltags­kom­petenz durch alters­ty­pische Mehrfacherkrankungen
  • Gelenk­so­no­graphie und  Weichteilsonographie
  • Aktivierend-thera­peu­tische Pflege
  • indivi­duell an die Möglich­keiten des Patienten angepasste Krankengymnastik
  • Ergo- und Physiotherapie
  • Logopädie
  • physi­ka­lische Therapie
  • ganzheit­liche Therapie
  • Zustände nach Schlag­an­fällen mit Lähmungs­er­schei­nungen, Parkinson-Krankheit
  • Erkran­kungen des Bewegungs­ap­pa­rates, z.B. nach einem Gelenk­ersatz oder Oberschen­kel­hals­bruch, bei Osteo­porose oder bei zuneh­menden Abbau von Muskel­masse und Muskel­kraft (Sarko­penie)
  • Verlet­zungen, Frakturen und Zustände nach Gelenkt­raumata oder nach Operation
  • durch Entzündung oder Verschleiß bedingte rheuma­tische Erkran­kungen des älteren Menschen (in statio­närer Behandlung)
  • Diagnostik und Therapie von Demenzerkrankungen
  • Herz- und Lungen­er­kran­kungen, z.B. Herzmus­kel­schwäche oder Lungen­ent­zündung (Pneumonie)
  • Gefäß­er­kran­kungen und Stoff­wech­sel­er­kran­kungen wie Diabetes mellitus
  • Tumor­er­kran­kungen
  • Erkran­kungen des Magen-Darm-Traktes
  • Multi­mor­bi­dität
  • (Rever­sible) Funkti­ons­stö­rungen nach opera­tiven Eingriffen oder schweren Erkrankungen
  • Sprach‑, Sprech‑, Stimm- und Schluckstörungen
  • Störungen der Ernährung und Flüssigkeitsaufnahme

Darüber hinaus gehören zu unserem Behand­lungs­spektrum geria­trische Syndrome:

  • Inkon­tinenz
  • Schwindel
  • Wundhei­lungs­stö­rungen
  • Schmerz­zu­stände
  • Gangstö­rungen
  • Stürze
  • Immobi­lität

In einer Trauma­to­logie werden grund­sätzlich Knochen­brüche behandelt und zwar sowohl operativ als auch konser­vativ, also ohne Operation. In der Alters­trau­ma­to­logie hingegen werden jedoch speziell ältere Patienten behandelt, die einen Knochen­bruch erlitten haben.

Durch unsere enge inter­dis­zi­plinäre Koope­ration von den Fachab­tei­lungen der Geriatrie und Ortho­pädie, Unfall­chir­urgie und Sport­me­dizin des Kranken­hauses können wir gerade älteren Genera­tionen mit spezi­fi­schen (Vor-)Erkrankungen, Verlet­zungen sowie komplexen Krank­heits­bildern, also einer „Multi­mor­bi­dität“, eine indivi­duell angepasste Versorgung zuteil­werden lassen. So arbeiten in unserer Alters­trau­ma­to­logie Unfall­chir­urgen, Geriater, Pflege­kräfte und Kranken­gym­nasten gemeinsam daran, alten Menschen über die schwere Zeit nach einem Knochen­bruch hinweg­zu­helfen und ihnen die bestmög­liche Therapie zukommen zu lassen.

Unser Ansatz­punkt dabei ist die Gründe für die Verlet­zungen zu erkennen und dort, wo diese auftreten, zu besei­tigen mit dem Ziel, die bisherige Selbst­stän­digkeit wiederherzustellen.

  • Ärztliche Diagnostik und Therapie einschließlich Konsiliardienste
  • Alters­trau­ma­to­logie in Zusam­men­arbeit der Geriatrie mit der Unfallchirurgie
  • Geria­tri­sches Assessment durch umfas­sende körper­liche, geistige, seelische Funktionsdiagnostik
  • Geria­trische Akutmedizin
  • Geria­trische Frührehabilitation
  • Apparative Diagnostik z.B. Knochen­dich­te­messung, Sonographie
  • Schmerz­the­rapie
  • Versorgung chroni­scher Wunden
  • Hilfs­mit­tel­ver­sorgung
  • Teilsta­tionäre Behandlung in der geria­tri­schen Tagesklinik
  • Aktivierend thera­peu­tische Pflege
  • Training gegen Gedächtnis‑, Aufmerk­sam­keits- und Wahrnehmungsstörungen
  • Sturz­ver­mei­dungs­training
  • Palliative geria­trische Versorgung
  • (Neuro-)pychologische Diagnostik und Behandlung
  • sozial­dienst­liche Beratung
  • regel­mäßige Teamsit­zungen mit allen Mitgliedern des geria­tri­schen Teams
  • regel­mäßige gemeinsame Visiten
  • ruhige, freund­liche und alters­ge­recht ausge­statte Stationen

Die Geria­trische Tages­klinik ist ein integraler Bestandteil des Fachbe­reichs für Alters­me­dizin innerhalb des Herz-Jesu-Kranken­hauses Fulda.

Patienten sind tagsüber im Krankenhaus und abends zu Hause. In dem teilsta­tio­nären Setting der Geria­tri­schen Tages­klinik dreht sich alles um die Diagnostik und Therapie von Gesund­heits­stö­rungen älterer Menschen. Schwer­punkt der Geria­tri­schen Tages­klinik ist die auf die indivi­du­ellen Bedürf­nisse des Patienten zugeschnittene Behandlung funktio­neller Defizite durch ein multi­pro­fes­sio­nelles Thera­peu­tenteam unter­schied­licher Berufs­gruppen: Neben Ärzten und Pflege­kräften gehören dazu Kranken­gym­nastik, physi­ka­lische Therapie, Psycho­logie, Ergothe­rapie und Logopädie. Außerdem wird eine psycho­so­ziale Betreuung durch Sozial­dienst und Seelsorge angeboten.

Mit dem Aufenthalt in der Geria­tri­schen Tages­klinik soll eine vollsta­tionäre Behandlung vermieden oder verkürzt werden. Die Tages­klinik stellt somit ein wichtiges Binde­glied zwischen statio­närer Kranken­haus­be­handlung und hausärzt­licher Versorgung dar. Ziel der tages­kli­ni­schen Behandlung ist es, die Selbstän­digkeit der Patienten wieder­her­zu­stellen, zu erhalten und zu fördern, insbe­sondere ein selbstän­diges Leben in der gewohnten häuslichen Umgebung weiterhin zu ermöglichen.

  • Erkran­kungen des zentralen Nerven­systems (z. B. Schlag­anfall, Morbus Parkinson)
  • Knochen­brüche, Zustände nach Gelenk­ver­let­zungen und ‑opera­tionen
  • Herz-Lungen-Erkran­kungen
  • Osteo­porose
  • Entzünd­liche und degene­rative Gelenkerkrankungen
  • Chronische Schmerz­er­kran­kungen
  • Tumor­er­kran­kungen
  • Stoff­wech­sel­er­kran­kungen und Folgeschäden
  • Allge­meine Schwäche nach schweren Erkrankungen

Die Geriatrie betrachtet den älteren Menschen ganzheitlich, darum kümmert sich ein multi­pro­fes­sio­nelles Team gemeinsam um die medizi­ni­schen und rehabi­li­ta­tiven Maßnahmen, die die Patienten brauchen:

  • Geriater
  • Neuro­logen
  • Inter­nisten
  • Gesund­heits- und Pflegekräfte
  • Pflege­the­ra­peuten
  • Physio­the­rapie & physi­ka­lische Therapie
  • Logopäden
  • Ergothe­ra­peuten
  • Psycho­logen
  • Seelsorge
  • Patien­ten­be­ratung & Sozialdienst
  • Herr Kamran Amiri
  • Frau Anife Durmishi
  • Herr Esmail Khalid
  • Frau Saima Malik
  • Frau Maria Mühlhaus
  • Herr Moataz Saada
  • Herr Dr. Amirkiavosh Satvati
  • Herr Foad Tehrani
  • Weiter­bil­dungs­be­fugnis für das Fachgebiet Innere Medizin in Rotation mit der Allge­meinen Inneren Medizin (48 Monate)

Ärztliches Team

Dirk Hoffmann

Dirk Hoffmann

Oberarzt

Facharzt für Innere Medizin
Geriatrie

Lioubov Berger

Lioubov Berger

Oberärztin

Fachärztin für Allge­mein­me­dizin
Geriatrie

Dr. med. Ioan-Marian Dugalia

Karina Bleuel

Oberärztin

Fachärztin für Innere Medizin

Inhalt

Kontakt

Sekre­tariat der Geria­tri­schen Inneren Medizin
Notfall: (06 61) 15 – 5412

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Zentrale